html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: 1. Rundgang St. Thomas: "Denkmal, Natur, Stadt"
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1. Rundgang St. Thomas: "Denkmal, Natur, Stadt"

Die Begehungsgruppe
Denkmalgeschützte Platanenalle
Denkmalgeschützte Außenmauer
Zeichnung der Mauer
Denkmalgeschützte Positionsleuchte

Der ehemalige St. Thomas-Friedhof zwischen Tempelhofer Feld und Hermannstraße, zwischen Grünem Weg und Leinestraße soll in eine öffentliche naturnahe Grünanlage umgewandelt werden. Die Fläche ist als Ausgleich für die Versiegelung beim Ausbau der Stadtautobahn A100 eingeplant. Bis Ende des Jahres findet ein Beteiligungsverfahren statt, bei dem die unterschiedlichen Bedürfnisse der AnwohnerInnen und NutzerInnen erhoben werden. 

Auf dem Gelände gibt es drei Denkmäler. Dies ist beim Ausbau zu beachten:

1) Die Platanenallee, die auch auf dem gegenüberliegenden Friedhof weiterläuft.

2) Die Mauer, die das Gelände zur Hermannstraße begrenzt.

3) Die Lichtanlage, die die Einflugschleise zum Tempelhofer Flugfeld markierte.

Der ehemalige evangelische St. Thomas-Friedhof wurde 1872 eingeweiht. Seit den 1970er Jahren gab es keine Beisetzungen mehr, seit 2007 ist der Friedhof geschlossen und geräumt. Die Klinkermauer stammt von 1898, wie der Architekt Martin Hoffmann erläuterte. Die Signalmasten wurden 1961/62 errichtet und ermöglichten im dichtbesiedelten Neukölln eine sichere Landung auch bei schlechtem Wetter.


Der Baumbestand wird in Kürze auf seine Verkehrssicherheit geprüft. Ziel ist es, die Bäume zu erhalten. Bei der Umwandlung in eien naturnahe, extensiv gepflegte Grünanlage werden keine Spielplätze, extra abgeteile Hundeausläufe oder Grillplätze entstehen. Eigentlich müssten sogar nicht einheimische Arten, die sich angesiedelt haben, entfernt werden. In Anbetracht der Geschichte als Friedhof würde das dem Charakter des Ortes, dessen Erlebbarkeit man erhaten wolle, nicht gerecht, führte Landschaftsarchitekt Jens Henningsen aus. Außerdem hätte die Gestaltung von Wiesenflächen Priorität, wofür  auch Sträucher und Gebüsch gezielt entnommen werdn könne. Wo das geschehen soll, ist noch völlig offen. Diese Fragen sollen auf dem Workshop am 23. Juni weiter diskutiert werden. Daran können auch AnwohnerInnen, teilnehmen, die nicht bei dem Rundgang waren.

Weitere Termine:

23. Juni 2015, 18.00 – 21.00 Uhr – Informationsveranstaltung Was ist eine naturnahe Grünfläche? Konflikte und Möglichkeiten, Ort: Carl-Legien-Schule, Leinestraße 37

17. September 2015, 17.30 – 19.00 Uhr – Rundgang „Wege, Zugänge, Sicherheit“, Treffpunkt Hermannstraße Ecke Grüner Weg

24. September 2015, 18.00 – 21.00 Uhr - Ideenworkshop für die Gestaltung und Nutzung, Ort: Carl-Legien-Schule, Leinestraße 37

14. November 2015, 14.00 – 15.30 Uhr – Rundgang „Das verändert sich!“, Treffpunkt Hermannstraße Ecke Grüner Weg

17. November 2015, 18.00 – 21.00 Uhr Veranstaltung zur Vorstellung der Planung und des Zeitplans, Ort: Carl-Legien-Schule, Leinestraße 37