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2. Begehung St. Thomas: Wege und Sicherheit

Das Haupttor ist offen


Hier soll eine Rampe hin (und der MÜll weg)

Gestern fand die 2. Geländebegehung für den Beteiligungsprozess zur Umgestaltung der ehemaligen Friedhofsfläche St.Thomas statt.

Hier finden sie Informationen zu dem vorangegangenen Workshop und der Begehung, sowie zum Beteiligungsverfahren und den folgenden Schritten.

Als Ausgleichsfläche für den Bau der Autobahn A 100 wird der ehemalige Friedhof zu einer naturnahen öffentlich zugänglichen Grünfläche umgebaut.

Zu Beginn des gestrigen Rundganges, der sich mit der Wegeführung und Sicherheitsaspekten beschäftigen sollte, hielt Herr Reichert vom LKA städtebauliche Kriminalprävention Berlin einen Vortrag über sicherheitspolitische Aspekte.

Bei dem geplanten Park solle eine Fläche entstehen, die von allen genutzt werden könne. Anders als beim offenen Tempelhofer Feld, handele es sich eher um einen Rückzugsraum. Dies sei jedoch auch problematisch, da das gelände in einem Bereich von überdurchschnittlich hoher Kriminalität liege. Seine Aussage, der Park seie dadurch gefährdet, löste eine lebhafte Debatte unter den ZuhörerInnen darüber aus, wer oder was wodurch gefährdet werde und in welcher Hinsich überhaupt Handlungsbedarf bestehe. Die Meineungen lagen hier sehr weit auseinander.

Bedauerlicherweise unternahm niemand der Verantwortlichen für die Durchführung des Beteiligungsprozesses einen Versuch, die Diskussion zustrukturieren, der über den Apell, den LKA-Beamten ausreden zu lassen, hinausging. Dies wurde auch im weiteren Verlauf der Begehung von mehreren TeilnehmerInnen beklagt.

Reichert machte einige Vorschläge, die zur zukünftigen erhöhten Sicherheit beitragen könnten:

  • einsehbare Wegeverbindungen schaffen
  • die Zahl der Eingänge begrenzen
  • ausreichende Möglichkeiten zur Müllbeseitigung
  • bei der Nutzungsdefinierung des vorderen Bereichs (vom Haupttor Hermannstrasse aus gesehen) solle die problematische Nutzung durch Dealer mitbedacht werden

Im Anschluß teilte sich die Gruppe in zwei kleinere auf. An die TeilnehmerInnen wurden Luftballos verteilt, mit denen problematische Stellen markiert werden sllten: Gelbe Ballons sollten für das Bedürfnis genutzt werden, an der Wegeführung Änderungen vorzunehmen. Mit roten Ballons sollten unsichere, vermüllte oder allgemein Orte mit Handlungsbedarf markiert werden.

Zur Zeit existieren 8 Eingänge vom Grünen Weg aus, die aber teilweise schmal sind. Zweckmäßig schin es, die Eingänge zu erhalten und auszubauen, die zu tatsächlich begehbaren Wegen führen und nicht nur auch Brennesselwiesen - allerdings sollen auch diese gemäht und eine mannigfältigere Arten zulassende Wiesenlandschaft ermöglicht werden. Der Zaum wird wohl größtenteils stehenbleiben, auch weil an vielen OrtenSträucjer mit ihm verwachsen sind.

An der Seite zur Leinestraße, bzw. zur Legien-Schule soll ein Stück der Mauer abgetragen, und ein rellativ barrierefreier Zugang mittels einer Rampe geschaffen werden.

Das Bedürfnis, den hinteren Teil zum Feld zu öffen, schien nicht zu bestehen. Dafür sollten die bisher entstandenen Trampelpfade erhalten bleiben.

Vereinzelt beschwerten sich zu den Rundgängen dazustoßende PassantInnen, nicht ausreichend informiert worden zu sein.

Mit ca. 40 Teilnehmenden war dieser Rundgang sehr viel besser besucht als der vorangegangene. Alle sind herzlich eingeladen, ihre Gestaltungsideen bei dem Ideenworkshop für die Gestaltung und Nutzung am 24. September, also nächste Woche Donnerstag einzbringen. Er wird in der Carl-Legien-Schule, Leinestraße 37stattfinden.