html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: 48 Stunden Neukölln
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Kiezdokumentation

Waldzeitung 

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Aktuelle Termine

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Dienstag, 12. September 2017 , 18:30 Uhr

Mieterberatung

48 Stunden Neukölln

48 Stunden im Schillerkiez: Hier war Kunst

Beim diesjährigen 48 Stunden Neukölln-Festival zum Thema „Schatten“ stand der Schillerkiez mit insgesamt 37 Festivalbeiträgen und geöffneten Ateliers keineswegs im Schatten der sieben anderen Neuköllner Festivalquartiere. Präsentiert wurden überwiegend Ausstellungen mit einem breiten Spektrum moderner Kunst mit viel Fotographie, Grafiken, Malerei, Skulpturen, Film und interdisziplinären Projekten. Nicht nur in den im Kiez etablierten Kunstorten wie Ateliers und Werkstätten, sondern auch an ungewöhnlichen Orten hieß es „Hier ist Kunst“. Vor allem viele der kleinen Cafés wurden an diesem Wochenende zu Ausstellungsorten, die von Festivalbesuchern „durchquert“ wurden und das Café-Publikum aufmischten. In der Herrfurthstraße, wo sich die meisten Kunstorte häuften, wandelten die Festivalbesucher wie auf einer Meile von Ausstellung zu Ausstellung. Die etwas versteckter liegenden Orte in den anderen Straßen ließen sich an der 48 Stunden Neukölln-Fahne leicht ausfindig machen. Auch der öffentliche Raum wurde bespielt, z. B. mit Tanz und Performances  in der Schillerpromenade. Die Genezarethkirche war mit Konzerten und Ausstellungen beteiligt. Die Gärtnerei Berlin feierte mit Gartenjam und Tsoundclash das Sommerfest auf dem Co-op Campus.

Zu den offiziellen Beiträgen gesellten sich mancherorts auch spontane Bewohnerbeteiligungen vor allem musikalischer „art“. Dabei wurde auch die ein oder andere Privatwohnung für Balkon-Konzerte miteinbezogen: in der Emserstraße fanden für eine Stunde gleich mehrere private akustische Audienzen von den Balkonen statt, die die "Emser Köpfe" in der Nachbarschaft zu 48 Stunden Neukölln organisiert hatten. In der Weisestraße sorgten  „3 Women & the bass“ mit ihrem Balkon-Auftritt zur Ausstellungs-Finissage in der Fotofabrik für einen überfüllten Gehweg.

In den 48 Stunden von 23.-25. Juni konnten Besucher und Anwohner sehr eindrucksvoll entdecken, wieviel Kunst im Schillerkiez steckt. (vgl. Progamm mit allen Festivalbeiträgen)

48 Stunden Neukölln findet seit 1999 jährlich statt und hat sich zum größten freien Kunstfestival Berlins etabliert. Es fördert Kunst, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt und will dabei alle Bevölkerungsgruppen miteinbinden.  rs