html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Anders und doch gleich – Schillerkiez inklusiv gestalten
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Anders und doch gleich – Schillerkiez inklusiv gestalten

Ausgangssituation:

Im Schillerkiez gibt es eine Vielzahl an Angeboten für Menschen mit Behinderungen. Neben Initiativen wie Rad und Tat e. V. und dem Netzwerk Behinderter Frauen finden sich viele Kitas mit inklusiven Betreuungsangeboten im Kiez und das Schillerpallais sorgt seit Jahren für inklusive Kunstprojekte. Die Karlsgartengrundschule hat einen Schwerpunkt im Bereich inklusiver Bildung und das erste Beratungs- und Unterstützungszentrum für inklusive Pädagogik wurde 2013 im Kiez eröffnet. Auch die Jugendeinrichtungen Yo!22 und Kinderwelt am Feld sind zumindest für eine inklusive Nutzung vorbereitet und das Mädchencafé Schilleria beschäftigt sich mit dem Thema, benötigt jedoch noch einen Umbau. All diese Ansätze und Angebote existieren neben und manchmal auch miteinander, sind jedoch bisher nicht so sichtbar und vernetzt, wie es möglich wäre.

 

Ziele:

In Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort, vor allem dem Bildungsverbund Schillerkiez, soll ein Inklusionskonzept für den Schillerkiez entwickelt werden. Ziel ist es, den Schillerkiez mit einemkonkreten Konzept auszustatten, das den Weg zu einem „inklusiven Quartier“ aufzeigt und die dazu erforderlichen Maßnahmen benennt. Neben der Identifizierung baulicher, technischer und gesellschaftlicher Barrieren, sowie der Entwicklung von Ansätzen zu deren Beseitigung, ist dafür auf der Quartiersebene die Sensibilisierung der Akteure und Anwohner für die Themen „Diversity“ und „Inklusion“ erforderlich. Durch langfristige und kontaktaufbauende Netzwerkarbeit sollen Synergieeffekte zwischen den Einrichtungen erreicht werden und Umsetzungsstrategien gemeinsam entwickelt werden.

Maßnahmen:

- Bestandsaufnahme der städtebaulichen Situation, Problemlagen, Angebote für Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Jugendeinrichtungen, Begegnungszentren, Kitas)  sowie Beratungs-, Kultur- und Beteiligungsangebote. Defizite bzw. Handlungsbedarfe (bauliche, technische und soziale Barrieren) werden dabei identifiziert.

- Erstellung eines Inklusionskonzepts/ Strategiepapier für eine inklusive Quartiersentwicklung in Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. 

- Konkreter Maßnahmenkatalog mit kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen, unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten, Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten.

- Aufbau eines Kooperations- und Kommunikationsnetzwerkes

- Sensibilisierungsschulungen und Weiterbildungen für die lokalen Akteure um diese auf die Bedürfnisse und Bedenken der Anwohner aufmerksam zu machen.

- Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktions- und Informationsveranstaltungen mit verschiedenen Medien (mindestens halbjährlich) u.a. die Durchführung des bezirksweit bekannten Aktionstages in Form eines Straßenfestes „Gemeinsam und doch anders - Leben und Wohnen in Vielfalt“ in der Schillerpromenade 2018.

Projektlaufzeit:
März 2017 - Dezember 2019

Projektmittel:
51.000

Träger:
Plus Umfeld Gbr

Ansprechpartner:
Oliver Burda und Hannah Nagl
mail[at]plusumfeld[.]de