html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Bericht Quartiersrat Juni
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Bericht Quartiersrat Juni

Herr Gülfirat, der Leiter des Familienzentrum Schillerkiez bei der Präsentation des Projektes
So wird der Flyer zum Windrad aussehen

Der Hauptpunkt der Sitzung am gestrigen 14. Juni war die Vorstellung des Familienzentrum Schillerkiez in der Karlsgartenstraße. Zwar gehört diese Straße nicht mehr zum Quartier, das Einzugsgebiet der benachbarten Grundschule ist aber zum Großteil der Schillerkiez.

Ziele des Projektes neben der Betreuung von Kindern und Jugendlichen das Einwerben und Koordinieren von Angeboten und Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Stärkung und Erweiterung bestehender Netzwerke, die Förderung ehrenamtlicher Arbeit sowie eine Verstetigung über das Ende der Förderung durch das QM 2017 hinaus sind ebenso wichtige Bausteine.

Das Projekt hat mittlerweile über 20 Kooperationsparner, Kitas, Schulen, die Neuköllner VHS oder den Verein zur Förderung von Migrantinnen. Es gibt dort vielfältige Angebote: Elternabende, Deutschkurse, Koch- und Filmabende, verschiedene Gesundheitskurse, ein Kunstprojekt für Kinder, Nachhilfe, ein neuer Mittagstisch für AnwohnerInnen und vieles mehr. Das Angebot richtet sich auch an Geflüchtete und wird gerne angenommen. 70 bis 100 Leute kommen pro Woche. Demnächst können drei zusätzliche Stellen über das Jobcenter finanziert werden, 30 - 40 Prozent der Arbeit wird aber ehrenamtlich erledigt. Auch die neue Internetseite wurde ehrenamtlich erstellt: www.familienzentrum-schillerkiez.de

Als nächstes wurde das Projekt vorgestellt, ein Windrad im Eigenbau auf dem Tempelhofer Feld zu errichten. Das Pionierprojekt ist von Grün Berlin genehmigt, ein Teil des Turms steht bereits. Das Gestell bzw. der Turm und die Flügel sind aus Holz. 360 kWh können pro Jahr erzeugt werden. Die Nabenhöhe soll 10 Meter betrage und das Windrad die Gewinnung erneuerbarer Energie im Kiez sichtbar machen. Für das Bildungsprojekt ist eine Zusammenarbeit mit der Karl Weise Grundschule geplant. Der erzeugte Strom soll den anderen Projekten auf dem Feld zu Gute kommen wie dem Stadtteilgarten ud anderen Bildungsprojekten, außerdem soll es eine öffentliche Steckdose geben. Initiert wurde das Prokjet von der Taschengeldfirma e.V., die auf dem Tempelhofer Feld Fahrräder repariert und im Flughafenkiez Familien- und Jugendsozialarbeit macht. Der Bau erfolgt zusammen mit dem Energieseminar der TU, für später sind ein Windfang und eine Photovoltaikanlage geplant. Eine mögliche Lärmbelästigung für andere FeldnutzerInnen ist unklar, soll aber vermieden werden. Um Vögel und Fledermäuse nicht zu gefährden sollen strenge Sicherheitsvorkehrungen eingehalten und das Rad in der Nacht abgeschaltet werden. Die Fertigstellung ist für September geplant.

Ein Erfolg an der "Müllfront" ist auch zu vermelden: Der Hartnäckigkeit einer Quartiersrätin ist e zu verdanken, dass die BSR zugesichert hat, die Mülleimer, die im Zuge der dieversen Umbau- und Straßenrenovierungsmaßnahmen verschwunden sind, sollen wieder angebracht werden.

 Die Sitzung des QR fand im Besucherzentrum der Sehitlik-Moschee statt, alle TeilnehmerInnen waren im Anschluß zum Fastenbrechen eingeladen.