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Quartiersrat im Warthe-Mahl

Besser beteiligen

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen suchte im Rahmen eines neu aufgelegten Stadtforums nach innovativen Ideen zur Verbesserung der Beteiligungsstrukturen in der Stadt

Am gestrigen Montagnachmittag, den 26. Juni, lud die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu einem neuen Berliner Stadtforum in die Markthalle 9 nach Kreuzberg ein. Unter dem Motto „beteiligen!“ war das Urban Catalyst Studio damit beauftragt über die Veranstaltung hinaus, neue Partizipationsformate zu finden und erproben. Der vorangehende Ideenmarkt diente zum Austausch verschiedenster Beteiligungsformate, welche zuvor von Berliner Bezirken, Senatsverwaltung und Initiativen als Plakate vorbereitet wurden. Neu war nicht nur der Ideenmarkt mit den vertiefenden Arbeitstischen, auch Kommentarkarten, eine interaktive Mind Map und ein Online-Tool sollen die zukünftige Beteiligung optimieren. Viel Zeit wurde für das Feedback der Runde eingeplant, sodass sich auch kritische Stimmen Gehör verschaffen konnten. Initiativen wie Stadt von Unten, das Aktionsbündnis A100 stoppen! und die Drehscheibe für Kinder- und Jugendpolitik stellten ihre Forderungen an eine bessere Partizipationsstruktur.

Frau Lompscher betonte in ihrem Beitrag die im Rahmen der wachsenden Stadt immer wichtiger werdenden Beteiligungsangebote für BürgerInnnen und fordert, die notwendigen finanziellen Ressourcen bereitzustellen. Die bisherige dreistufige Beteiligung soll durch Leitlinien ergänzt werden, welche im Stadtforum und auf folgenden Veranstaltungen zusammengetragen werden sollen. Der Erarbeitung der Leitlinien soll sich ein Arbeitsgremium widmen, welches für alle BürgerInnen und Engagierte offen steht (Bewerbung bis zu den Sommerferien unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtforum/de/leitlinien/index.shtml). Bereits in einem Jahr soll der Leitlinienentwurf stehen. Ein weiteres Stadtforum im Herbst ist angedacht.

Gastvortragende Dr. Cornelia Ehmayer-Rosinak, Stadtpsychologin aus Wien, betont, dass auch Ängste und Sorgen von BürgerInnen berücksichtigt werden sollten, welche häufig übersehen werden. Es müsse klar aufgezeigt werden, wie die administrativen Schritte eines Projektes abliefen und wo Beteiligung stattfinden könne. Frühzeitig, direkt und klar sollten die Partizipationsmöglichkeiten sein. Auch Sawsan Chebli, Staatsekretärin für Bürgerengagement und Internationales betont, dass auch bei derartigen Veranstaltungen nicht-anwesende BürgerInnen angesprochen werden müssten - Stefan Tidow hebt hervor, dass eine bessere Kommunikation zwischen BürgerInnen und Verwaltung etabliert werden von Nöten sei. Man ist sich einig, dass langfristig in Partizipation investiert werden müsse, um strukturelle Verbesserungen zu erzielen.

Alina Schütze