html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Die Elternschule
Logo Städtebauförderung durch Bund, Land und Gemeinden Logo Bundesregierung
Logo Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Logo Stadt Berlin
Logo Soziale StadtLogo Bezirk Neukölln
Logo Europäische Union

Seite in einfacher Sprache

Sperrmüll?

Kiezdokumentation

Kizeköpfe

Download

Aktuelle Termine

Die Elternschule

Bildungsoffensive für starke Eltern

Mit Blick auf die vom Quartiersmanagement Schillerpromenade beauftragte "Studie zur Verbesserung der Chancen zur Integration" (siehe "Integrationsprojekt") widmet sich die Integrationsarbeit verstärkt der Integration durch Bildung. Ein zentraler Ansatzpunkt ist hier die Arbeit mit den Eltern.

Zwar besteht im Gebiet bereits eine Vielzahl von Angeboten im Bereich Elternarbeit - diese gehen jedoch meist davon aus, dass die Zielgruppe von sich aus darauf zurückgreift.

Das Projekt der „Elternschule“ an der Karl-Weise-Grundschule möchte jedoch gerade die bisher nicht erreichten Eltern für deren Beteiligung am Bildungsweg ihrer Kinder gewinnen. Viele Schüler werden in ihrem Schulalltag nicht von den Eltern unterstützt, worauf sich bereits im frühen Grundschulalter eine Vielzahl von Problemen, oft in Form von Schuldistanziertheit oder Schulangst, manifestieren.

Umgesetzt wird das Projekt von einem Team von Sozialpädagogen, das eng und fallbezogen mit den Lehrern der Karl-Weise-Grundschule zusammenarbeitet. Dadurch werden die schulischen Bedarfe mit denen der Kinder eng verknüpft und das Team kann kurzfristig auf die Probleme der Schüler und Eltern eingehen. Lehrer und Sozialarbeiter nehmen gemeinsam den Kontakt zu den Eltern auf. Im Rahmen mehrerer Besuche sollen gemeinsam Lösungswege gefunden werden, wobei in manchen Fällen unter Umständen auch weitergehende Unterstützung durch die Ämter miteinbezogen werden muss. Als langfristiges Ziel sollen Familien aber nach der Betreuung durch die „Elternschule“ nach Möglichkeit die im Gebiet bestehenden Eltern- und Familienangebote wahrnehmen.

Maßnahmen des Projektes

- Aufsuchende Elternarbeit: Die Sozialarbeiter nehmen dabei gemeinsam mit den Lehrern einen direkten Kontakt zu den Eltern auf. Es finden je nach Bedarf Besuche bei den Eltern statt, langfristig sollen die Eltern jedoch dazu ermutigt werden, bereits bestehende Angebote an der Schule und im Gebiet wahrzunehmen.

- Ergänzung der Schulsozialarbeit hinsichtlich des Projektes "Das IEZ kommt an die Schule". Die Schule soll dabei selbst die Möglichkeit erhalten, Handlungsbedarf bei einzelnen Familien zu benennen.

- Leistung von Schuldistanziertenarbeit in enger Abstimmung mit Lehrern, Schulleitung und Fachämtern des Bezirksamts von Neukölln.

- Netzwerkarbeit hinsichtlich der im Gebiet ansässigen Projekte und Angebote im Bereich Elternarbeit. Miteinbeziehung und Vernetzung der bereits bestehenden Angebote.

Projektdaten und Kontakt zur Projektleitung

Elternschule an der Karl-Weise-Grundschule

Projektkoordination: Susann Müller

Mitarbeiterinnen: Gülsüm Gebesoy, Tanja Ohr, Meike Olschewski

Weisestr. 19-20
12049 Berlin
Tel.: 40 03 58 79

Sprechzeiten:

Mo-Fr von 09:00-13:00 Uhr und nach Vereinbarung

Förderzeitraum: Oktober 2008 – Mai 2009 (Modul 1)
Fördersumme: 56.425,27 Euro

Förderzeitraum: Mai 2009 – Dezember 2010 (Modul 2)
Fördersumme: 113.000,00 Euro

QM


Maßnahmen des Projektes

- Ergänzung der Schulsozialarbeit hinsichtlich des Projektes "Das IEZ kommt an die Schule". Die Schule soll dabei selbst die Möglichkeit erhalten, Handlungsbedarf bei einzelnen Familien zu benennen.

- Einrichtung eines multiprofessionellen TandemTeams bestehend aus einem oder zwei Sozialarbeitern und einem an der schule angesiedelten Lehrers als zentraler Baustein des Moduls „Elternschule an der KWS“. Die Sozialarbeit soll dabei einen direkten Kontakt zu den Eltern herstellen und auf Probleme reagieren können.

- Leistung von Schuldistanziertenarbeit.

- Netzwerkarbeit hinsichtlich der im Gebiet ansässigen Projekte und Angebote im Bereich Elternarbeit. Wahrnehmen der bereits bestehenden Angebote, Vernetzung der bestehenden Angebote und sichtbar machen der bestehenden Angebote.

Das Projekt startet im September dieses Jahres. Und endet im Dezember 2010. Es wird aus Mitteln des QF3 mit insgesamt 169.425,27 Euro gefördert.