html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Die letzte QR-Stizung in diesem Jahr
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Die letzte QR-Stizung in diesem Jahr

Eine Veranstaltung mit mehreren Überraschungen

Übersicht der im Kiez geförderten Projekte im Jahr 2013

Am vergangen Donnerstag, den 28. November 2013, fand eine außergewöhnliche Quartiersratsitzung statt. Die üblichen Inhalte, wie die Besprechung von Projektideen und Abstimmung über dessen Förderung würden in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Dennoch traf der Quartiersrat zusammen, um die Neuigkeiten im Förderverfahren des Programms Soziale Stadt zu erfahren und um DichterInnen der Nachbarschaft zu ehren, die sich am Schreibwettbewerb beteiligt hatten.

Leider war der Quartiersrat an diesem Tag - und einigen Kommentaren zu folgen, schon in mehreren vergangenen Sitzungen - nicht Abstimmungsfähig; die hierfür benötigte Mindestanzahl an Quartiersratsmitgliedern konnte nicht gezählt werden. Laut Angaben von Anwesenden sei dies kein unbekanntes Phänomen: dass gegen Ende des Zeitraumes, für den sie als AnwohnerInnen- und Akteurs-VertreterInnen gewählt worden, die Mehrheit nicht mehr erscheint.

Ute Krüger, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, erhofft sich, dass mit dem Ziel, in Zukunft mehr mit Inhalt, als mit Form beschäftigt zu sein, der Quartiersrat auch attraktiver wird und somit seine Mitglieder ihm nicht in so hohem Maße fern bleiben.

Veränderung der Fondsstruktur ab 2014

Ute Krüger (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) erklärt die Veränderungen der Fondsstruktur ab 2014

Somit gelangen wir auch zum nächsten Thema an diesem Abend. Die Struktur der den QM-Gebieten im Rahmen des Programms Soziale Stadt zur Verfügung stehenden Mittel wird sich um einiges verändern. Als Referenz, um einige Veränderungen zu verstehen, hilft die Beschreibung der nun auslaufenden Fondsstruktur, die in der ersten Ausgabe der Promenadenmischung im April 2012 beschrieben wurde.

Ab kommenden Jahr wird nicht mehr von QF 1, QF 2, ... usw. die Rede sein. Wie im Bild zu erkennen, wurden nicht nur Namen, sondern auch Inhalte der unterschiedlichen Fonds geändert:

Der Aktionsfonds: (ähnlich dem bisherigen QF1) dient der Förderung von freiwilligem Engagement, in Höhe von bis zu 1.500,- Euro.

Der Projektfonds: (eine etwaige Zusammenführung des QF2 und QF3) dient der Förderung von Projekten ab 5.000,- Euro.

Der Netzwerkfonds: ist für gebietsübergreifende Maßnahmen gedacht, die bspw. aus dem Erfolg eines Quartier-Projektes resultieren, das auf mehrere Gebiete angewendet werden könnte. Förderungen für Projekte ab 50.000,- Euro.

Der Baufonds: (entspricht dem QF4) für Bauprojekte ab 50.000,- Euro.

(Hiermit soll nur eine grobe Übersicht verschafft werden. Genaue Informationen gibt es hier)

Zusammenfassend ist einer der wesentlichen Unterschiede, dass der Quartiersrat noch mehr an der inhaltlichen Diskussion beteiligt wird, und nicht nur an der Abstimmung über die Förderung des einen oder anderen Projektes.

Bisher wurden die Handlungsbedarfe in den Quartieren hauptsächlich von den QM-Teams ermittelt und in Handlungskonzepten festgehalten (vgl. das aktuelle IHEK). Im QM-Gebiet Schillerpromenade wurden bei dieser Ermittlung im Rahmen von Workshops auch AnwohnerInnen und Akteure beteiligt. Doch diese Beteiligung muss, aus Sicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt noch gesteigert werden. Und sicherlich ist dies auch im Interesse der Mitglieder des Quartiersrats, die sich genau aus diesem Grund, ihrem Interesse für die Entwicklung des eigenen Kiezes, wählen lassen.

Kurz und knapp: der Quartiersrat soll stärker in die Expertenrolle kommen.

 

 

Ehrung der DichterInnen

Zum Abschluss dieser Sitzung, wurden drei der SchreiberInnen, die sich am Schreibwettbewerb beteiligt hatten, geehrt. Die Texte werden, um dieser Arbeit gerecht zu werden, an anderer Stelle in voller Länge präsentiert.

Redaktion Promenadenmischung