html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Ergebnisse der BewohnerInnenumfrage 2015
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Ergebnisse der BewohnerInnenumfrage 2015

Vielfalt, Miete, Müll und Tempelhofer Feld

Ergebnisse der Bewohnerumfrage im Schillerkiez

Das Quartiersmanagement Schillerpromenade hat im März 2015 über 250 Bewohner des Gebietes zur aktuellen Kiezentwicklung befragt. Die Ergebnisse sind nun in einer ausführlichen Zusammenfassung hier abrufbar.

Die drei wichtigsten Ergebnisse der Umfrage sind:

·         Die Bewohner sind mit ihrem Kiez überwiegend zufrieden.

·         Vielfalt und das Tempelhofer Feld sind die häufigsten Konnotationen der Anwohner.

·         Als negativ werden die steigenden Mieten und die Müllproblematik empfunden.

In dem umfangreichen, 30 Punkte umfassenden Fragenbogen wurden neben demografischen Daten die allgemeine Zufriedenheit mit der Lebenssituation im Kiez erhoben. Weitere Fragestellungen bezogen sich auf die Erfahrungen mit  Einrichtungen und Angeboten sowie die Wahrnehmung störender oder fehlender  Faktoren. Im Sinne des partizipativen Leitgedankens des Quartiersmanagement wurden die Kiezbewohner im Rahmen der Umfrage außerdem um  Vorschläge für konkrete Veränderungen gebeten. Pro Jahr stehen dafür insgesamt  10.000 Euro des Aktionsfonds zur Verfügung, mit dem von Bürgen initierte Kleinprojekte bis 1500€ gefördert werden.

QM-Teamleiter Gunnar Zerowsky kommentiert die Ergebnisse: "Die Bewohner des Schillerkiezes nehmen die Veränderungen der letzten Jahre deutlich wahr. Sie freuen sich über mehr Angebote im Kiez, die Tempelhofer Freiheit vor der Tür und die größere Vielfalt. Vor allem aber sehen Sie auch die schwierigen Entwicklungen sehr deutlich, wie steigende Mieten, Vermüllung und unterdurchschnittlich gute Bildungseinrichtungen.  Als QM-Team vor Ort werden wir daher in den kommenden zwei Jahren an diesen Themen schwerpunktmäßig arbeiten."

Bereits jetzt gibt es Angebote, die die benannten Probleme im Kiez zum Thema haben: 

Mit der Müllproblematik beschäftigt sich seit April 2015 das Projekt  "Schöner Schiller", eine kostenlose Erstberatung für Mieter wird bereits seit 2011 aus Mitteln der Sozialen Stadt finanziert und seit März diesen Jahres gibt es eine Koordinierungsstelle zur Einrichtung eines Bildungsverbundes, der die zukünftig die Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsinstitutionen  im Schillerkiez erleichtern wird.