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Stolpersteine putzen zum 80. Jahrestag der Reichsprogromnacht

Im Gedenken an Berta und Salomon Bikales

Berta Bikales wurde am 15. Februar 1896 in Boryslaw als Berta Bander geboren. Seit 1921 wohnte sie in Berlin, ab 1928 wohnte sie mit ihrem Ehemann Salomon Bikales und den beiden Söhnen Richard und Norbert in der Oderstraße 50. Berta Bikales wurde im Juni 1939 zunächst ausgewiesen. Im Jahr 1942 wurde sie im Vernichtungslager Belzec ermordet.

Salomon Bikales wurde am 19. Februar 1887 in Lemberg geboren. Er wohnte seit 1912 in Berlin, ab 1928 wohnte er mit seiner Ehefrau Berta Bikales und den beiden Söhnen Richard und Norbert in der Oderstraße 50. Im Ersten Weltkrieg diente er als Feldwebel in der Österreichischen Armee. Am 28. Oktober 1938 wurde der Kaufmann im Rahmen der Polenaktion nach Bentschen abgeschoben, ihm gelang jedoch die Rückreise nach Berlin. Während die beiden Söhne des Ehepaares den Holocaust überlebten, wurden Salomon Bikales und seine Frau im Jahr 1942 im Vernichtungslager Belzec ermordet.

 

 

Im Gedenken an Fritz Bischoff

Ausführliche Informationen zu seiner Biografie finden Sie hier

Im Gedenken an Georg Drucker

Ausführliche Informationen zu seiner Biografie finden sie hier.

Im Gedenken an Frieda und Martin Karger, Frieda und Samuel Kayser, Jenny und Georg Boas

Frieda Karger wurde am 1. Juli 1891 in Berlin geboren. Zusammen mit ihrem Ehemann Martin Karger wurde sie am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort wurde sie ermordet.

Martin Karger wurde am 1. Juni 1891 in Berlin geboren. Zusammen mit seiner Ehefrau Frieda Karger wurde er am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort wurde er ermordet.

Frieda Kayser wurde am 18. Dezember 1898 in Altdamm als Frieda Tarnowski geboren. Zusammen mit ihrem Ehemann Samuel Kayser wurde sie am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort wurde sie ermordet.

Samuel Kayser wurde am 17. August 1892 in New York geboren. Zusammen mit seiner Ehefrau Frieda Kayser wurde er am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort wurde er ermordet.

Georg Boas wohnte zusammen mit seiner Mutter Jenny Boas in der Hermannstraße 48. Er wurde am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort ist er verschollen.

Jenny Boas wohnte zusammen mit ihrem Sohn Georg Boas in der Hermannstraße 48. Sie wurde am 16. Juni 1943 mit dem 91. Alterstransport nach Theresienstadtdeportiert, dort starb sie am 20. August 1943.

 

 

Im Gedenken an Selma Lewin und Max und Marta Meth

Im Gedenken an Margarete Rauchbach, Erna und Ursula Meyer

Im Gedenken an Klara Raucher

Klara Raucher wurde 1904 in Butschatsch geboren. Sie wurde am 6. März 1943 mit dem 35. Osttransport nach Auschwitz deportiert, dort wurde sie ermordet.

Im Gedenken an Arthur und Pauline Wiener

Arthur Wiener wurde 1862 geboren. Seit 1909 lebte er mit seiner Ehefrau Pauline Wiener in der Herrfurthstraße 5. Die beiden Söhne des Ehepaars Wiener, die auf Seiten des Deutschen Reichs kämpften, fielen im Ersten Weltkrieg. Am 31. August 1942 wurde das Ehepaar Wiener mit dem 53. Alterstransport nach Theresienstadtdeportiert. Arthur Wiener wird dort am 19. September 1942 ermordet.

Pauline Wiener wurde 1858 als Pauline Cohn geboren. Seit 1909 lebte sie mit ihrem Ehemann Arthur Wiener in der Herrfurthstraße 5. Die beiden Söhne des Ehepaars Wiener, die auf Seiten des Deutschen Reichs kämpften, fielen im Ersten Weltkrieg. Am 31. August 1942 wurde das Ehepaar Wiener mit dem 53. Alterstransport nach Theresienstadt deportiert. Pauline Wiener wird dort am 2. November 1942 ermordet.

Mehr Stolpersteine

Es gibt bei weitem nicht für alle Deportierten Juden aus dem Schillerkiez Stolpersteine. Eine Liste der Deportierten Juden findet sich hier. Wer Interesse hat zu recherchieren und weitere Stolpersteine zu ermöglichen kann sich gerne bei uns im QM Büro melden. Weitere Informationen zum Projekt Stolpersteine und die Möglichkeit weitere zu Verlegen finden sie hier

Alle Informationen zu den Personen auf dieser Seite stammen von der Projektseite Stolpersteine in Neukölln auf wikipedia