html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Famillienzentrum Schillerkiez
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Famillienzentrum Schillerkiez

Ausgangslage:

In dem Sozialraum Schillerpromenade leben ca. 23000 Menschen mit verschiedener Herkunft. Der Anteil der AnwohnerInnen mit einem Migrationshintergrund liegt bei 50,2%. Der Sozialraum ist außerdem gekennzeichnet von einem hohen Anteil an ALG II Empfängern (36,71%). Der Arbeitslosenanteil liegt bei 11,33%. In Bezug auf die soziale Ungleichheit gilt der Sozialraum als ein Gebiet, das besondere Aufmerksamkeit benötigt (Monitoring soziale Stadtentwicklung Berlin 2013). Viele Familien werden als bildungsfern eingestuft. Bei den Einschulungsuntersuchungen im Sozialraum weisen viele Kinder Sprachdefizite auf. Das Miteinander der Bewohner ist von gegenseitigem Unverständnis, teils auch Intoleranz geprägt. Die Lebenssituationen vieler Menschen sind geprägt von persönlichen Diskriminierungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Nach wie vor bleibt es ihnen oft verwehrt, sich ihren Möglichkeiten entsprechend zu entwickeln und in den Sozialraum zu integrieren.

Es fehlen Angebots- und Netzwerkstrukturen für Familien, die sie dabei unterstützen sich in dem Sozialraum (insbesondere Karlsgartenstraße und Umgebung)  zurecht zu finden (Bildung, Gesundheit und Beruf). Daher soll der Schwerpunkt der Arbeit auf der Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen und der Schaffung neuer Netzwerkstrukturen liegen.

Projektziele:

a-       sozialraumorientierter Ausbau des bereits bestehenden Netzwerkes und Stärkung desselben durch die Koordinierungsstelle

b-       Akquise und Koordination von Angeboten externer Kooperationspartner bzw. Finanzierungsmöglichkeiten über den Förderzeitraum hinaus

c-       Förderung des ehrenamtlichen Engagements und der Partizipation der Anwohner/innen

Die o.g. Ziele  sollen durch unterstützende Angebote und Maßnahmen der Kooperationspartner erreicht werden (die Angebote werden  sowohl mit Honorarmitteln aus dem Projektbudget, als auch durch die Kooperationspartner, als auch durch ehrenamtliche Arbeit (Eltern und Wochenendangebote) finanziert. 

In Kooperation mit den Kitas sollen im Bereich Frühe Hilfen (Bewegung, Gesundheit und Sprachförderung) Aktivitäten angeboten werden. Das Elterncafé soll in Kooperation mit dem Elterntreff der Karlsgarten Grundschule weiterhin angeboten werden. Der Verein zur Förderung von Migrantinnen e.V. soll weiterhin die Wochenendangebote für die Familien anbieten und optimieren (50% der Angebote werden ehrenamtlich angeboten). In Kooperation mit der Abteilung Jugend und Gesundheit des Bezirksamtes Neukölln sollen zwei FUA – Projekte (“1. Hilfekurs für Mütter” und “Babaymassage”) angeboten werden (wird angefragt). Die Wochenendangebote, wie z.B. Kochkurse, Ausflüge, Photokurse, Filmabende, thematische Veranstaltungen, Veranstaltungen zum internationalen Frauentag und Feste sollen weiterhin angeboten werden. In Kooperation mit dem Jobcenter Neukölln und dem Land Berlin sollen zwei FAV Stellen geschaffen werden. In Kooperation mit dem Kulturnetzwerk Neukölln soll weiterhin eine FAV – Kraft in dem Familienzentrum beschäftigt werden. Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Stadtteilmüttern Neukölln sollen TeilnehmerInnen für das Projekt akquiriert werden. Der Massnahmenträger wird die Väterarbeit und den Nähkurs  anbieten. Diese Kurse werden aus dem Projektbudget finanziert.

Des Weiteren wird der Massnahmenträger die gesamte Koordination der Angebote und die Netzwerkarbeit durchführen. Außerdem sollen durch die Netzwerkarbeit überregionale Träger wie z.B. DJO – Regenbogen Berlin e.V. (geplant ist die Finanzierung eines Kochkurses, thematischer Veranstaltungen und Ausflüge) für den Sozialraum gewonnen werden.

Das Projekt soll nach 2017 verstetigt werden. Durch die Verstetigung des Projektes soll ab 2018, außerhalb der Sozialen Stadt, eine neue Anschlussfinanzierung gefunden werden. Die Verstetigung soll durch die fachliche Begleitung des Jugendamtes Neukölln (Frau Dettmer) unterstützt werden.  

Projektlaufzeit:

1/2015-12/2017

Projektmittel:

120.000€

Träger:

Vielfalt e.V. in kooperation mit dem Migrantinnenverein Berlin

Ansprechpartner:

Levent Gülfirat und Faridah Mugrabi

Umsetzung:

aktuelles aus dem Projekt finden Sie hier