html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Gemütliche Gewerberunde bei m|a feine Kost
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Kiezdokumentation

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Aktuelle Termine

Donnerstag, 21. Juni 2018  18:00 Uhr

Fördermittelberatung im Schillerkiez

Freitag, 22. Juni 2018

Schließzeiten Kinderwelt am Feld

Freitag, 22. Juni 2018  14:00 Uhr

Sommerfest Nachbarschaftshaus Vielfalt

Samstag, 23. Juni 2018  15:00 Uhr

Boule auf der Schillerpromenade

Dienstag, 26. Juni 2018  18:30 Uhr

Mieterberatung

Samstag, 30. Juni 2018  15:00 Uhr

Boule auf der Schillerpromenade

Dienstag, 03. Juli 2018  18:30 Uhr

Mieterberatung

Gemütliche Gewerberunde bei m|a feine Kost

Verschiedenste Gewerbetreibende aus des Schillerkiez diskutierten zur 5. Gewerberunde am vergangenen Dienstag mit ExpertInnen über das Thema Müllvermeidung. In gemütlicher Runde wurde unter der Leitung von André Batz von coopolis vor allem über Mehrwegsysteme und allgemeine Müllvermeidung in der Gastronomie gesprochen. Im Anschluss an die vorangegangene Veranstaltung spielte hauptsächlich die Idee wiederverwendbarer Cafébecher eine Rolle. Stiftung Naturschutz, Berliner Stadtreinigung (BSR) und die Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirksamtes Neukölln gaben ihren Input zum Thema.

Jede Stunde 20.000 weggeworfene Einwegbecher in Berlin

Berlin hat ein Cafébecherproblem. Die Stiftung Naturschutz erwähnte in diesem Kontext, dass auch „gut gemeinte“ ökologisch abbaubare Becher immer ein Wegwerfprodukt bleiben. Oft würden die Becher nicht richtig getrennt und schlussendlich doch wie jeder andere Müll verbrannt. Bei 20.000 weggeworfenen Einwegbechern pro Stunde allein in Berlin wird für die Gastronomen im Schillerkiez klar, dass ein Mehrwegsystem her muss!

Die Expertinnen der Stiftung Naturschutz Berlin und der BSR stellten in diesem Rahmen eine wichtige Initiative der Senatsverwaltung vor: BetterWorldCup, ein Netzwerk zur Nutzung von Mehrwegbechern in Berlin. Häufig geben Gastronomen, die bei der Aktion dabei sind, bei mitgebrachtem Mehrwegbecher sogar einen kleinen Rabatt auf das Heißgetränk. Auch Pfandsysteme werden bereits daran gekoppelt. Der RECUP-Becher kann z.B. bereits in vielen gastronomischen Einrichtungen für 1 Euro Pfand erworben und nach Benutzung wieder abgegeben werden.
Die anwesenden Gewerbetreibenden diskutierten leidenschaftlich über Anreize, Vor- und Nachteile für Gastronomen, das sinnvollste System und eventuelle Kooperationen mit den vorgestellten Initiativen. Auch über die Möglichkeit eines „Schillerkiez-Branding“ für Pfandbecher wurde debattiert. Die Gastronomen in der Gewerberunde werden sich nun zeitnah zusammen setzen um das Projekt zu konkretisieren.

Unterstützung vom Bezirk

Eva Hein, die Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirksamt Neukölln machte deutlich, dass solche Initiativen auch von Seiten des Bezirks gerne gesehen und womöglich auch finanziell unterstützt werden können. Die Kampagne „Schön Wie Wir“ legt momentan einen Entwicklungsschwerpunkt auf den Schillerkiez, was den Gewerbetreibenden unter Umständen zugute kommen könnte. Auch die Stiftung Naturschutz könnte in gewissem Rahmen eventuell mit Förderungen Anreize schaffen.

Anschließend an die Diskussion wurde über die zukünftige Gewerbeplattform-Postkarte abgestimmt. Diese soll weitere Gewerbetreibende im Kiez auf das Netzwerk aufmerksam machen. Auch das Thema der Verstetigung der Plattform wurde in diesem Zuge aufgegriffen. Die Beteiligten sind sich einig, dass das Netzwerk auch nach der Projektförderung weiterlaufen soll.

Alina Schütze