html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Infosäulen
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Kiezdokumentation

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Aktuelle Termine

Dienstag, 30. Mai 2017 , 18:30 Uhr

Mieterberatung

Mittwoch, 31. Mai 2017 , 12:00 Uhr

Mittagessen mit Nachbarn

Donnerstag, 01. Juni 2017 , 09:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 01. Juni 2017 , 12:00 Uhr

Mittagessen mit Nachbarn

Dienstag, 06. Juni 2017 , 18:30 Uhr

Mieterberatung

Mittwoch, 07. Juni 2017 , 12:00 Uhr

Mittagessen mit Nachbarn

Donnerstag, 08. Juni 2017 , 09:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 08. Juni 2017 , 12:00 Uhr

Mittagessen mit Nachbarn

Infosäulen

Entdeckungsreise durch den Schillerkiez

Rund um die Schillerpromenade gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten zu erleben. Wer sich ein schnellen Überblick verschaffen möchte, sollte sich an den Info-Säulen orientieren, die überall im Quartier verteilt auf der Straße stehen. Sie signalisieren interessante Orte voller Geschichte und hin und wieder auch unerwarteter Highlights.

Dabei beginnt der Rundgang am besten vor dem Vorortbüro des Quartiersmanagements in der Schillerpromenade 10. Die Standorte der Info-Säulen und weitere Informationen haben wir im Folgenden kurz zusammengetragen.

Die Info-Säulen wurden vom QM-Team aktualisiert und neu bestückt.

 
 

12 Vor-Ort-Büro des Quartiersmanagements 

Um den Kontakt in den Kiez zu halten, arbeitet das Quartiersmanagement-Team Schillerpromenade jeden Wochentag direkt vor Ort. Unser Büro steht jeder Bewohnerin und jedem Bewohner sowie KiezbesucherInnen oder interessierten FachexpertInnen offen.

Eine Dauerausstellung in den Räumen des Vorortbüros zeigt die Entwicklung des Schillerkiezes und informiert über die wichtigsten und erfolgreichsten Projekte der »Sozialen Stadt«.

 Zu finden: Schillerpromenade 10

 

 

 

11 Tempelhofer Feld

Vom Exerzierplatz und Ausflugsort zum Flugplatz. Vom Flugplatz zur größten Liegewiese Berlins. Das Templehofer Feld ist Legende, Geschichte und Diskussion. Es  hat eine vielseitige und lange Geschichte. Nach der Schließung des Flughafenbetriebs und der Eröffnung als Parklandschaft „Tempelhofer Freiheit“ ist die zukünftige Nutzung noch in der Planung und Diskussion.

Zu finden: Herrfurth-/ Ecke Oderstraße

 

 

10 Sportpark Neukölln

Die Öffnung des Tempelhofer Feldes bietet die Möglichkeit der Neugestaltung der alten Fläche des Sportparks. Zwar sehen die langfristigen Planungen aktuell eine Bebauung der alten Sportparkfläche vor, bis dahin soll aber der Kiez durch eine Pioniernutzung von den »neuen« Freiflächen profitieren. Bereits heute finden sich zwei Kinder- und Jugendangebote auf diesem Gelände. Eine weitere Pionier- und Sportnutzung an anderen Stellen der Tempelhofer Freiheit soll auch in Zukunft dem Schillerkiez zur Verfügung stehen. 

Zu finden: Oderstraße 28

 

 

 

9 Bruno-Taut-Block


Bruno Taut prägte das heutige Erscheinungsbild Berlins in erheblichem Maße mit. Der am 4. Mai 1880 geborene Architekt gestaltete beispielsweise die Hufeisensiedlung in Britz oder "Onkel Toms Hütte“ in Zehlendorf. Auch in der Leinestraße im Schillerkiez hinterließ er seine Spuren. Taut gilt als Vertreter des "Neuen Bauens" und legt bei seinen Planungen insbesondere Wert auf den Einbezug der Freiräume als Außenwohnräume.

Zu finden: Leinestraße 24

 

 

8 Okerstraße 33

Die Okerstraße 33 im „roten Neukölln“ ist als illegaler Treffpunkt von Arbeitersportlern in die Geschichte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus eingegangen.  Bis 1934 trafen sich in dem Haus an der Ecke Schillerpromenade Okerstraße die Mitglieder eines linken Arbeitersportvereins, um sich über entsprechende Aktionen gegen die Hitler-Diktatur abzusprechen. Neben der Okerstraße 33 gab es weitere Orte des Widerstandes im Quartier.

Zu finden: Okerstraße 33 

 

 

7 Carl-Legien-Oberschule

Der Neuköllner Schillerkiez erhielt 1912 den Zuschlag für den Bau und die Gründung der letzten Königlich Preußische Baugewerkschule in der Leinestraße 37-45. Drei Jahre später bezogen die ersten Schüler das von Reinhold Kiehl entworfene Gebäude. Es sind Maurer, Zimmerer und an­dere Bauhandwerker, die hier theoretische Kenntnisse erwerben können.
Benannt ist sie nach dem Gewerkschafter und Reichstagsabgeordne­ten Carl Legien (1861-1920). Die heutige Berufsfachschule bietet Jugendlichen die Möglichkeit, einen Schulabschluss sowie praktische Fähigkeiten in den Bereichen Ernährung & Hauswirtschaft, Textiltechnik & Bekleidung, Agrarwirtschaft, Metall-, Elektro- und Holztechnik zu erwerben.

Zu finden: Leinestraße 37-45

 

 

 

6 Karl-Weise-Grundschule

In den 50er Jahren ist Neukölln mit über 280.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Bezirk in West-Berlin. Um diese große Zahl an Menschen angemessen zu versorgen, sind umfangreiche Bautätigkeiten in allen Bereichen notwendig. Auch die Schule in der Weisestraße wird in dieser Zeit wieder aufgebaut. Seitdem trägt sie den Namen des Handwerkers und Heimatdichters Karl Weise, der im 19. Jahrhundert seine Gedichte im Rixdorfer Handwerkerverein vortrug. Heute besuchen Kinder aus mehr als 20 verschiedenen Nationen die Ganztagsgrundschule.

Zu finden: Weisestraße 19-20

 

 
 

 

5 Nachbarschaft

Das Gebiet rund um die Schillerpromenade wird von einer Vielzahl unterschiedlichster Menschen als ihr zu Hause angesehen. Das Quartiersmanagement unterstützt mit verschiedenen Projekten das soziale Miteinander im Kiez. Ob Lange Tafel auf der Promenade, Woche des Besuchs oder Kiezfest Nachbarschaft wird im Schillerkiez groß geschrieben!

Zu finden: Schillerpromenade 27

 

 

 

 

4 Die Promenade

Die Schillerpromenade gilt beim Bau als Flaniermeile im Arbeiterbezirk. Wie die Promenade heute aussieht, kann jede(r) selbst erleben. Wie sie früher aussah, welche Nutzungen und Umbaumaßnahmen es gab und wie es zu der heutigen Gestaltung kam, und wie einer der größten Märkte Berlins verschwand und wiederersteht erfahren Sie hier. 

Zu finden: Auf der Promenade/Ecke Allerstraße

 

 

 

3 Viktoria-Festsäle

Am Ende des 19. Jahrhunderts ist Rixdorf eines der beliebtesten Ausflugs- und Vergnügungsziele der Berliner. In der Hermannstraße entstand Ende der
größte Tanzpalast Rixdorfs, gegenüber befanden sich damals Festsäle, ein Sommergarten mit Schützenhaus, Buffets, Kegelbahnen, Karussells, Luftschaukeln und zwei Orchesterpavillons und anschließend in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das größte Lichtspielhaus Europas. Auch heute finden sich wieder viel Kunst, Kultur und Vergnügen im Kiez.

Zu finden: Hermannstraße 49

 

 

2 Genezareth-Kirche

Der Königliche Baurat Franz Schwechten, Architekt der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wird beauftragt, eine Kirche im neugotischen Baustil zu entwerfen. Die Bauarbeiten werden durch großzügige Spenden finanziert. Zwei Jahre nach der Grundsteinlegung findet am 4. Juni 1905 die feierliche Einweihung statt. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg wird sie wieder aufgebaut und erneut eingeweiht, diesmal allerdings ohne Kirchturm.  In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die renovierungsbedürftig gewordene Kirche nach Entwürfen des Architekten Gerhard Schlotter, u.a. mit Mitteln, die das Quartiersmanagement bereit gestellt hat,  zum »Interkulturellen Zentrum Genezareth« umgebaut .

Zu finden: Herrfurthplatz

 

 

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1 Einführung: Ein Kiez im Wandel der Zeit

Der Schillerkiez wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Vorzeigeviertel geplant und  gebaut, viele Wohnungen boten eine für diese Zeit luxuriöse Ausstattung mit eigener Küche und Toilette. Begrenzt vom Tempelhofer Feld, der Hermannstraße, dem südlichen S- Bahnring und der Hasenheide ist der Schillerkiez dann allerdings lange Zeit von der städtebaulichen Entwicklung abgehängt.

Mit der Einrichtung des Quartiersmanagements 1999 fließen erstmals öffentliche

Fördermittel in den Schillerkiez. Seither arbeitet das Quartiersmanagement gemeinsam

mit vielen Akteuren und engagierten Menschen im Kiez an der Verbesserung der Infrastruktur, des Wohnumfeldes und des nachbarschaftlichen Miteinanders. Dabei steht das

Team in engem Austausch von Ideen und Aktionen mit der Bewohnerschaft. Durch die Einstellung des Flugbetriebes in Jahr 2010 und der anschließenden Öffnung des Tempelhofer Feldes erhält  der Schillerkiez direkte Zugänge zum Park und damit neue Freiräume.  

Zu finden: Hermannstraße 59

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