html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Junge Kiezengagierte gestalten „Insel im Häusermeer“
Logo Städtebauförderung durch Bund, Land und Gemeinden Logo Bundesregierung
Logo Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Logo Stadt Berlin
Logo Soziale StadtLogo Bezirk Neukölln
Logo Europäische Union

Kiezdokumentation

Mensch Alter!

Download

Aktuelle Termine

Junge Kiezengagierte gestalten „Insel im Häusermeer“

Mona van der Kemp, Madita Rose und Ella Worschech
Das Modell
Der Entwurf des BA Neukölln

Drei kreative Mädchen, die sich mit einem großartigen Modell für den neuen Mahlower Spielplatz eingebracht hatten, verjüngten spontan den Quartiersrat im November. Neben interessanten Projektvorstellungen wurde außerdem der Aktionsplan in Anwesenheit von Senats- und Bezirksvertretung beschlossen.

Mit einem fantastisch selbstgebastelten Modell auf dem Tisch wurde die Fertigstellung des Entwurfes für den neuen Mahlower Spielplatz zelebriert. Das Modell wurde in der Beteiligungsphase von Ella Worschech, Madita Rose und Mona van der Kemp aus Fimo, Draht, Perlen, Klebeband, Strohhalmen, Pappe, Stecknadeln, Heißkleber mit viel Liebe gebastelt. Einige der tollen Ideen aus wurden von Ingo Dollek aus dem Bezirksamt Neukölln in den Entwurf eingearbeitet: das gewünschte Trampolin, die Vogelnestschaukel und ein Kletterboot werden nun wirklich gebaut!

Das Thema „Insel im Häusermeer“, das sich auf polynesische Seefahrer bezieht, macht den Bolzplatz zum blauen Meer und den Spielplatz zur Insel: Spielgeräte aus Holz, Palmen, Vulkangestein, ein gestrandetes Boot, Hütten zum Klettern und ein Eingangsportal werden die Neuköllner Freifläche zur Oase machen. Und das nicht nur für Kinder und Jugendliche – ein vorangestellter Streifen zur Mahlower Straße wird ein Bouleplatz mit Bänken, wo sich auch die älteren KiezbewohnerInnen treffen können. Der angrenzende Nachbarschaftstreff (Mehrgenerationenhaus) soll den Spielplatz bald intensiver betreuen und evtl. wird auch das Spielmobil dort regelmäßig aktiv werden, sodass die gewünschte Nutzung des Platzes durch die Kinder aus dem Schillerkiez gesichert werden kann.

Bis Mitte nächsten Jahres soll der Spielplatz bereits gebaut sein – mit aufgestockten QM-Mitteln und vom Grünflächenamt realisiert. Hoffentlich kann also Ende des Sommers dort schon gespielt werden. Während der Bauphase können sich die Kinder allerdings weiter beteiligen: dekorative Holzfiguren in Maori-Tradition sollen später den Zaun des Spielplatzes schmücken. Diese werden mit den Kindern und einem Experten gemeinsam gestaltet. So können sie sich an ihrem Lieblingsort verewigen.

 

Aktionsplan beschlossen! 

In Anwesenheit von VertreterInnen aus Bezirk und Senat wurde der in vielen Beteiligungsschritten erstellte Aktionsplan, welcher die abschließenden Maßnahmen der Verstetigungsphase absteckt, für beschlossen erklärt. Vom Quartiersrat wurde noch einmal betont wie wichtig es sei, eine Form der Anschlussfinanzierung für ein zukünftiges Beteiligungsformat zu bekommen. Man ist sich einig: Es soll ein Leben nach dem QM geben! Das Bezirksamt muss noch politisch beschließen, ob so eine „Kiezkasse“ nach Verstetigung bereitgestellt wird.

Meilensteine im Rahmen des Aktionsplans werden z.B. eine letzte vom QM organisierte Stadtteilkonferenz am 23.2.2019 sein, bei der noch einmal grundlegende Entwicklungen diskutiert werden können. Auch die Eröffnung der Infokapelle soll bereits im Sommer 2019 stattfinden, wo zur 100. Quartiersratssitzung im Dezember 2019 das „Schillament“ starten soll, welches das an den Quartiersrat anschließende Format der Nachbarschaftsvertretung einläutet.

 

Schillernder, inklusiver Kiez: Neue Netzwerke

Der Schillernde Kiez und Schillerkiez Inklusiv stellten außerdem ihre aktuellen Projektstände vor: Das Netzwerken mit dem Bunten Tisch Format läuft nun richtig an (hier mehr Infos zum Bunten Tisch) und der Sperrgutmarkt am Herrfurthplatz ist ebenfalls ein Erfolg. Mit Ideen zu Trash-Art Installationen im öffentlichen Raum, einer Straßensperrung zum Parking Day u.v.m. will das Kulturlabor Trial&Error weiter für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen werben.

Außerdem wurde die detaillierte Erhebung zur Inklusion von Plus Umfeld erstmals im Quartiersrat in voller Gänze diskutiert. Beeindruckt von der Fülle an Informationen wurde die Notwendigkeit einer Leitplanung für den Kiez diskutiert. Mit einer Handreichung an die Ämter wollen Plus Umfeld auf diese Notwendigkeit aufmerksam machen. Der politische Wille müsse aber da sein, auch auf Senats- und Bundesebene. Im Sinne des "Design For All" muss auch weiter an den Netzwerken und dem Kanalisieren von Informationen gearbeitet werden. Dies passiert z.B. gerade gemeinsam mit dem Südkieznetzwerk. Weitere Informationen zu Schillerkiez Inklusiv in unseren Projekteinblicken.