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Madonna Mädchenkultur / "Schilleria" - ein Café für Mädchen

Screenshot Internetseite Schilleria Mädchencafé

Schilleria Mädchencafé
Weisestraße 51
12049 Berlin

Telefon: (030) 62 72 36 02

E-Mail: info@schilleria.de
Web: schilleria.de

Partystimmung vor dem Mädchentreff Schilleria

Das Mädchencafé Schilleria ist eine Freizeiteinrichtung für Mädchen von sieben bis zwanzig Jahren. Wir machen Ausflüge und Theater, tanzen und kochen, diskutieren und unterhalten uns viel, es gibt Computer- und Musikprojekte, wir unterstützen Mädchen bei den Hausaufgaben und bei Problemen in der Schule, aber auch bei Konflikten in der Familie.

Das Programm in der Schilleria und auch die Regeln, die hier gelten, bestimmen wir mit den Mädchen gemeinsam. In der Schilleria ist es manchmal laut, aber selten langweilig. Es gibt einen Caféraum mit Kicker und Spielen, einen Theaterraum und einen Computerraum.

Das Mädchencafé Schilleria entstand im Jahr 2002 im Quartier Schillerpromenade in der Neuköllner Altstadt. Seit 2005 gehören wir zum Verein MaDonna Mädchenkult.Ur e.V., unsere Grundfinanzierung kommt vom Jugendamt Neukölln.

Das pädagogische Konzept beruht auf den vier Grundsätzen der Jugendförderung Neukölln:

  • Beteiligung der Jugendlichen, in der Schilleria besonders hoch angesiedelt durch das langfristige Ziel der Selbstverwaltung
  • Hinausreichende Arbeit durch Spiel und Präsenz auf den Straßen und Plätzen sowie Vernetzung im Kiez und Beteiligung an Aktivitäten
  • Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen durch Förderung der Mädchen
  • Förderung der Medienkompetenz durch das Angebot der Nutzung von Computern und Internet

Im Schilleria-Team arbeiten Frauen verschiedener Herkunft, Religion und Lebensweise mit dem gemeinsamen Ziel, den Mädchen zu vermitteln, dass eine solidarische und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft möglich ist.

Das Café besuchen Mädchen deutscher, türkischer, arabischer, bosnischer, rumänischer, ex-jugoslawischer und polnischer Herkunft, Mädchen aus der zweiten und dritten Migrationsgeneration.

Viele Mädchen (auch deutsche) kommen aus großen Familien mit vier und mehr Kindern und leben auf sehr engem Raum. Bei den meisten bildet die Groß-Familie den wichtigsten sozialen Hintergrund. Viele Mädchen sind in ihrer Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt, dürfen nur mit ihren Geschwistern oder gar nicht aus dem Haus und stehen unter ständiger Kontrolle von älteren Brüdern. Andere sind meistens sich selbst überlassen.
Im Café haben sie einen Freiraum, Anregungen und Möglichkeiten zu vielfältigen Unternehmungen.