html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Neue Möglichkeiten der Beteiligung auf dem Tempelhofer Feld
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Neue Möglichkeiten der Beteiligung auf dem Tempelhofer Feld

So könnte der Eingang Oderstraße in Zukunft aussehen (Entwurf sinai)
Eingang Oderstraße (Entwurf sinai)
Optionen für den Sportparcours (Entwurf sinai)
Lokalisierung der Sportflächen (Entwurf sinai)
Priorisierung der zukünftigen Feldprojekte
Das Haus 104 mit neuem Konzept

Die Freiraumentwicklung im Bereich Oderstraße wurde auf dem 7. Feldforum am vergangenen Donnerstag heiß diskutiert. In vielen Formaten und Veranstaltungen ist eure Meinung gefragt!

  

Wie sollen die neuen Eingänge zum Tempelhofer Feld aussehen? Wie kann das Feld barrierefrei gestaltet werden? Wo soll welcher Nutzung nachgegangen werden? Die 42 Teilnehmenden machten sich für eine ausgeglichene Freiraumentwicklung auf der Seite des Schillerkiezes stark, die flexibel auf die Besuchermassen und unterschiedlichen Raumansprüche eingeht. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Grün Berlin GmbH, zuständige Planungsbüros und zahlreiche Engagierte debattierten gemeinsam über die neusten Entwicklungen.

  

Neue Feldkoordination, neue Geschäftsstelle

Talu Tüntas und Christiane Bongartz präsentierten als bürgerschaftliche VertreterInnen der aktuellen Feldkoordination ihre Arbeit. In diesem sich regelmäßig treffenden Beteiligungsgremium entscheiden 10 gewählte BürgerInnen gemeinsam mit VertreterInnen der Senatsverwaltung und der Grün Berlin GmbH über das Geschehen auf dem Feld: „Wir streiten viel, aber es ist auch eine wirklich schöne und wichtige Aufgabe“, erzählt Talu Tüntas, der unter anderem mit der Taschengeldfirma in viele Projekten auf dem Feld involviert ist. Das Amt der Feldkoordination wird immer für drei Jahre gewählt, nun stehen dieses Jahr die Neuwahlen an. Alle Interessierten sind dazu eingeladen sich aufstellen zu lassen. Und nicht nur die Feldkoordination stellt sich neu auf – auch die Zuständigkeit der Geschäftsstelle ändert sich: die Zebralog GmbH & Co. KG wird von boscop eG (berlin open space cooperative) abgelöst.

  

Wie kommen Projekte auf das Tempelhofer Feld?

Mit den Beiträgen der Beteiligten wird deutlich, dass es ist nicht immer einfach ist ein Projekt auf das Feld zu bringen. Das Tempelhofer Feld Gesetz (ThFG) und der Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) geben klare Regelungen vor. Um die häufig temporären oder wetterabhängigen Projekte schnell realisieren zu können, wurde im Rahmen der Veranstaltung für die Mandatierung zur ständigen Auswahl der Projekte durch die Feldkoordination gestimmt. Dies gilt für die Projektkategorie „Bürgerschaftliches Engagement“, also gemeinwohlorientierte und nicht-kommerzielle Ideen. Weitere Kategorien sind „Serviceangebote“ und „Sonderprojekte“, wie z.B. Veranstaltungen. Hierfür soll noch dieses Jahr ein Gastronomiekonzept durch Grün Berlin erstellt werden. Mit dieser Eingabemaske kann sich ab jetzt jede/r ohne Fristen bei Grün Berlin bewerben. Auch die bisherigen Projekte und Bewerbungen sind hier einsehbar.

Zu den erfolgreichen Projekten gehört z.B. das Haus 104 als Haus der BürgerInnen. Als erstes von der Bürgerschaft bespieltes Gebäude auf dem Feld soll es ein Ort für Beteiligung und Begegnung sein. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Feldmusik und Aktionen wie das Aufsammeln von Kronkorken (25kg in 2h!) machen bereits viele auf das Angebot aufmerksam. Die Räume sollen vor allem für Gruppen in Selbstorganisation zur Verfügung stehen.

 

Diskussionen um Entwürfe zum Teilbereich Oderstraße

Auf Basis der laufenden Beteiligungsprozesse durch Planungsbüros konnten bereits einige Grundsätze für die Freiraumplanung des Teilbereichs Oderstraße festgehalten werden. Das Landschaftsarchitekturbüro sinai und das Beteiligungsbüro die raumplaner arbeiten hierfür Hand in Hand und präsentierten die aktuellen Entwürfe. Die Eingänge Oderstraße, Kienitzer Straße und der südliche Eingang am Crashgate werden neu gedacht – die angespannte Eingangssituation an der Oderstraße sorgt auch hier für hitzige Debatten. Eine lange Sitzbank soll die „Schusslinie“ der schnelleren FahrradfahrerInnen unterbrechen, mehrere kleine Tore sollen ebenfalls eine bremsende Wirkung erzielen. Allerdings muss auch die Barrierefreiheit der eingeschränkten FeldbesucherInnen gewährleistet werden – hierfür sollen Bodenbeläge und Leitsysteme eingesetzt werden. Vor allem bei den Standorten für Sportflächen ist es nicht einfach alle Interessen zu vereinen. Weniger problematisch sind dafür die neuen Obstbäume, die für mehr Schatten auf dem Feld bereits gepflanzt wurden. Genauso wie Trinkbrunnen und mobile Bänke, die sich explizit gewünscht wurden.

 

Jetzt beteiligen!

Die Pläne für die Sportflächen werden in einer gesonderten Themenwerkstatt am 16. Mai mit SchülerInnen aus dem Kiez in der Karlsgarten Grundschule unter die Lupe genommen. Außerdem wird es am Fest der Luftbrücke zum 70. Jubiläum des Endes der Luftbrücke eine große BürgerInnenbefragung auf dem Feld geben. Sei dabei und gib dem Tempelhofer Feld deine Stimme!

 

Alina Schütze