html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Neues Begegnungszentrum der Sehitlik Moschee
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Neues Begegnungszentrum der Sehitlik Moschee

Brücke zwischen den Religionen und Kulturen

Das Begegnungszentrum
Die Ankunft des ersten Osmanischen Gesandten in Preußen wurde nachgestellt
Zahlreiche Besucher
Dr. Franziska Giffey spricht zur Eröffnung
Deckenbeleuchtung im Eingang

Am 27.2.2015 wurde nach neunjähriger Bauzeit das Begegnungszentrum der Sehitlik Moschee offiziell eröffnet. Das Gedränge war groß, viele Besucher wollten an diesem Freitag Nachmittag nicht nur zum Gebet in die Moschee, sondern auch zur Eröffnung des neuen Begnungszentrums. Dementsprechend bunt war das Publikum, dass von Vertretern des "alten Fritz" in preußischer Paradeuniform, türkische Janitscharen und die zukünftige Bürgermeisterin von Neukölln Franziska Giffey, über den türkischen Botschafter, den Vorsitzenden der Ditib in Deutschland bis zum "neuen Fritz", den aktuellen Neuköllner Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu reichte. 

Neben festlicher musikalischer Begleitung, gab es viele Glückwünsche für die Sehitlik Gemeinde und Ihre neue Begegnungsstätte, deren Türen sich zum türkischen und zum christlichen Friedhof öffnen und damit die Brücke des starken interreligiösen Austausches der Gemeinde auch baulich manifestiert. Denn neben vielen Gemeindemitgliedern waren auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche der jüdischen Gemeinde und der hinduistischen Gemeinde aus der Hasenheide anwesend. Wie eng die Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften ist, zeigte sich als Ender Cetin der Vorsitzende des Moscheevereins in seiner Dankesrede von "unserer Pfarrerin Frau Kruse" sprach, die die benachbarte Genezareth-Gemeinde leitet. 

Die RednerInnen wiesen vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hin und bestärkten die Wichtigkeit des interreligiösen und interkultutrellen Austausches für ein friedliches Zusammenleben. Dieser Austausch und das bemühen um Ihn zeigt sich sowohl in der Fertigstellung des Begenungszentrums, vor allem aber der täglichen Arbeit der Sehiltik Gemeinde. Jedes Jahr nehmen mehr als zehntausend Menschen an den Führungen durch die Moschee teil, die nicht nur am Tag der offenen Moschee ihre Türen für Gläubige und Besucher weit offen hat.

Das Begegnungszentrum wurde aus Mittel des Programms "Soziale Stadt" (70.000€), Spenden der Sehitlik Gemeinde (750.000€) und das türkische Ministerium für Zusammenarbeit und Koordination (250.000€) finanziert. Zur Eröffnung beherbergt es eine Ausstellung der Geschichte muslimischen Lebens in Brandenburg und Berlin, welche durch das Brandenburg Preussen Museum Wustrau zur Verfügung gestellt wird und zusammen mit dem Institut für Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies erarbeitet wurde.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12.April täglich von 11-17 Uhr zu besichtigen. Es gibt zahlreiche Begleitveranstaltungen. Ein Ausführliches Programm gibt es hier.

Weitere Eindrücke und Bilder auf den Seiten des ICATAT.