html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Quartiersratssitzung Juni: Beteiligungsverfahren St. Thomas und Schöner Schiller
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Quartiersratssitzung Juni: Beteiligungsverfahren St. Thomas und Schöner Schiller

Christian Luchmann (L.I.S.T) erklärt den Ablauf des Beteiligungsverfahrens
Die Planung
Mögliche Nutzungen der Fläche

Themen auf der Sitzung des QR am 11.6. waren das Beteiligungsverfahren zur Fläche des ehemaligen St. Thomas-Kirchhofs und der Stand der Vorbereitung des "Schöner Schiller" Projekts.

Zu Anfang der Sitzung trat leider Jürgen Koch, Vertreter für das Gewerbe, von seiner Position im QR zurück.

Christian Luchmann von der mit der Durchführung des Beteiligungssverfahrens beauftragten L.I.S.T GmbH stellte den geplanten Ablauf des Beteiligungsverfahrens vor. Die ehemalige Friedhofsfläche zwischen Tempelhofer Feld und Herrmannstraße ist als Ausgleichsfläche für den Ausbau der Stadtautobahn A100 eingeplant und wird zu einer Grünanlage umgestaltet werden.

Auf der 60.000 qm² großen Fläche sollen die großen, alten Bäume und viele Sträucher erhalten werden. Auch sollen Wiesenflächen entstehen, allerdings kein Rasen. In einem Jahr soll mit dem Umbau begonnen werden, bis dahin wird es drei Platzbegehungen sowie drei Workshops geben (Termine), um die Wünsche und Bedürfnisse der AnwohnerInnen erfahren und berücksichtigen zu können.

Die Mauer zur Hermannstraße, die Lichtanlage/Positionsleuchten sowie die Platanenallee stehen unter Denkmalschutz.

Wegen der Widmung als Ausgleichsfläche kann auf dem Gelände auch kein eigentlich dringend benötigter Schulhof für die Carl-Legien-Schule entstehen. Die Grünfläche soll jedoch von der Schule aus zugänglich gemacht werden. Auch über Instalationen, die als "Grünes Klassenzimmer" genutzt werden können, wird nachgedacht.

Auf die besorgte Nachfrage, ob es denn überhaupt, mit einem solch aufwendigen Beteiligungsverfahren etwas mitzuentscheiden gebe, zeigte sich Herr Luchmann überzeugt, dass durchaus noch viele Fragen offen seien und in die eine oder andere Richtung entschieden werden könnten, je nach Entwicklung des Beteiligungsverfahrens.

Nach einer kurzen Pause stellten "Kollegen 2,3" den Stand der Planung des "Schöner Schiller" Projektes vor. Im Frühling nächsten Jahres soll es eine Pflanzaktion sowie eine Verteilung von Gießkannen geben. Auch eine Plakataktion, um auf die Müllproblematik aufmerksam zu machen, ist in Planung. Diese soll bereits in diesem Sommer beginnen.

Die von vielen gewünschte Anbringung von Kästen an Laternenmasten, um auf den "Einflugschneisen" zum Tempelhofer Feld das Pfandglas und somit die Scherbengefahr zu minimieren, wurde vom Ordnungsamt leider abgelehnt. Das fanden auch die QR-Mitglieder sehr bedauerlich. Es soll noch eimal nachgefragt und verhandelt werden. Den Abschluß des Projekts soll ein Recycling-Musik-Festival bilden.