html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Stadtnatur zum Anfassen – ein innovatives Garten-Schulungszentrum für Neukölln
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Stadtnatur zum Anfassen – ein innovatives Garten-Schulungszentrum für Neukölln

Staatssekretär Gunther Adler übergibt dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) den Zuwendungsbescheid für ein Kompetenzzentrum in innovativer Holzbauweise auf dem Neuköllner St. Thomas Friedhof.

Am vergangenen Donnerstagmorgen, den 25. Januar, gab es in der Kapelle des St. Thomas Friedhof einen durchaus freudigen Anlass zu feiern. Auf den Friedhofsflächen wird eine Bundes-, Kompetenz-, Schulungs- und Dokumentationszentrum des BDG errichtet - ein Leuchtturmprojekt für die Umnutzung der Friedhofsflächen. Staatssekretär Gunther Adler, Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, BDG-Präsident Peter Paschke und BDG-Vizepräsident Dirk Sielmann dankten allen Mitwirkenden für den Grundstein eines modellhaften Pilotprojekts: Das Lernzentrum wird nun zum Wettbewerb ausgeschrieben und bringt somit ein bisschen mehr Grün nach Neukölln. Gedankt wurde außerdem dem Neuköllner Amt für Stadtentwicklung unter Bezirksstadtrat Jochen Biedermann und Herrn Groth und dem Neuköllner Bundestagsabgeordnetem Dr. Fritz Felgentreu.

Großzügige Fördersumme für Pilotprojekt

Die Realisierung des Projekts ist über eine Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) möglich gemacht worden: knapp 6 Millionen Euro fließen vom Bund in das Projekt mit ein. Der Standort auf den ehemaligen Friedhofsflächen sei optimal für ein derartiges Vorhaben und in der wachsenden Stadt Berlin schwer zu finden, betont BDG-Präsident Paschke. Die innovative Bauweise soll mit sowohl konzeptionellem als auch architektonischem Modellcharakter bundesweit als Vorbild dienen. Vor allem das vielseitige Material Holz soll in diesem Gebäude neu eingesetzt werden - ein Vorhaben, das vom Bundestag unterstützt wird. Auch der dahinterstehende Bildungsauftrag ist Teil der Fördergrundlage.

Wer gewinnt den öffentlichen Raum?

Frau Dr. Giffey betont ebenfalls die positiven sozialen Auswirkungen, die sie sich von der Bildungsarbeit mit Stadtnatur für den Bezirk erhofft. Vor allem Neuköllner Kinder und Jugendliche können von der Arbeit mit Pflanzen Vieles lernen und ein Gefühl für Stadtnatur entwickeln. Mit dem neuen Kompetenzzentrum und den angesiedelten Aktivitäten setze man ein wichtiges Zeichen für die modellhafte Nutzung und Pflege Neuköllner Freiräume. Das Projekt sei ein weiterer Schritt vom „Problembezirk“ zum Innovationsbezirk Neukölln.

Eine bauliche Landmarke mit aktiven Partnern

Staatssekretär Gunther Adler und BDG-Vizepräsident Dirk Sielmann erwähnten die besonderen baulichen Eigenschaften, die das Schulungszentrum zukünftig haben soll: Eine offene Holzbauweise aus Buche soll mit Schulungsräumen, Cafeteria und einer begrünten Fassade einen neuen Baustandard setzen. Ein hohes Maß an Vorfertigung wird die schlussendliche Bauzeit reduzieren. Das eigentliche Zentrum soll über einen Glasbau mit einem weiteren Erdgeschoss verbunden werden und somit Öffentlichkeit schaffen (siehe Grafik). Partner für die Bespielung des Zentrums und für die Umsetzung des BDG-Leitbildes bzw. der naturpädagogischen Arbeit sind zum Beispiel die Deutsche und Berliner Schreberjugend.

Auch Ekkehard Gahlbeck vom Evangelischen Friedhofsverband, dem Eigentümer der Friedhofsflächen, bekräftigte den Wunsch mit dem BDG-Zentrum einen wichtigen Partner für das neue Akteursnetzwerk auf den Friedhofssflächen gefunden zu haben. Neben dem BDG sollen auch Einrichtungen der Schöpflin-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung entstehen. Auch die Prinzessinnen-Gärten werden bereits dieses Jahr auf den Flächen aktiv werden.

Über die kommende Ausschreibung, erste Entwürfe und andere Neuigkeiten bezüglich der Friedhofsflächen informieren wir euch weiterhin.

 

Alina Schütze