html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Südkieznetzwerk
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Südkieznetzwerk

Ausgangssituation:

Die Sozialstrukturdaten für den südlichen Bereich des QM Schillerpromenade (LOR Silbersteinstraße) weisen deutlich schlechtere Werte in den Bereichen Kinderarmut, Transferbezug und Altersarmut aus. Die im QM Gebiet insgesamt positive Entwicklung bezieht sich vor allem auf die Entwicklung des "klassischen" Schillerkiezes nördlich der ehemaligen Friedhöfe.  Der Evangelische Friedhofsverband und das Bezirksamt Neukölln planen umfangreiche bauliche Maßnahmen auf den ehemaligen Friedhofsflächen, die zu starken Veränderungen sowohl bezüglich der Infrastruktur als auch bezüglich der Wohnbebauung führen werden. Das Netzwerk der Akteure im Südkiez ist bisher zwar vorhanden aber nicht im ausreichenden Maße aktiv und bezieht sich nicht explizit auf den oben umrissenen Bereich.  

Ziele:

Das Projekt soll eine stärkere Zusammenarbeit der Einrichtungen und Aktiven im oben beschriebenen Gebiet ermöglichen und unterstützen sowie die Zahl der beteiligten Akteure erhöhen. Ziel ist es, ein selbständig agierendes Netzwerk aufzubauen, das den Veränderungsprozess im Gebiet mit vielfältigen Angeboten für die Bewohner begleitet und über den Projektzeitraum hinaus aktiv bleibt. Vor allem die Einbeziehung neuer (letzte 2-3 Jahre) und langjähriger Bewohner sowie mit den bisherigen Angeboten der Einrichtungen nicht erreichter Anwohner steht im Vordergrund.

Zusätzlich ist die Einrichtung einer regelmäßig stattfindenden und für den Kiez identitätsstiftenden Veranstaltung/Aktion Ziel des Projektes, welche ebenfalls selbständig durch die lokalen Aktiven fortgeführt werden kann.

Maßnahmen:

Insgesamt werden im Projekt sechs Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen „Wer-Was-Wo im Kiez“, „Wandeltische“, „Kiezverbindung“ , „Interkultureller Kiez“, „Kiezforum“ und „Kiezwandel“ (genaue Beschreibung: siehe unten). Die Maßnahmen bauen jeweils methodisch aufeinander auf. Ziel des Verschneidens der einzelnen Maßnahmen ist es, sowohl das inhaltliche Spektrum – vonakteursspezifisch bis kiezweite Relevanz – als auch die Bandbreite der teilnehmenden Personen – von konsolidierten Akteuren bis Einbindung der lokalen Bevölkerung – im Programmverlauf kontinuierlich zu erweitern. Vorbereitende Informationen für die Organisation und Umsetzung der Begegnungsformate werden durch die Bestandsaufnahme der lokalen Akteurslandschaft evaluiert („Wer-Was-Wo im Kiez“). Der „Wandeltisch“ bildet das zentrale Begegnungsformat, in dem sich zunächst die zentralen Akteure und Initiativen an unterschiedlichen Orten zusammenfinden und in diesem inhaltlich wandelnden Diskussionsraum austauschen. Im Rahmen des Wandeltisches werden je nach aktuellen Bedarfen und Herausforderungen abwechselnd bestimmten Akteure eingeladen, die sich zu kiezrelevanten Fragen und Planungen austauschen („Kiezverbindung“) oder auch die 2x jährliche, öffentliche Veranstaltung für die lokale Bevölkerung des Südkiezes („Interkulturelle Kiez“) organisieren. Durch die kontinuierliche inhaltliche Öffnung und Erhöhung der lokalen Teilhabe mündet die Maßnahme des „Wandeltisches“ schließlich in Planung und Umsetzung des „Kiezforums“ bzw. dem konsolidierten sowie im Kiez verorteten Begegnungsformat des „Kiezwandels“.

Projektlaufzeit:

6-2017 bis 12-2019

Projektmittel:

65.000€

Träger:

Interkular gGmbH

Ansprechpartner:

Dirk Haubach, Jehan El-Rhomri hallo[at]interkular[.]de