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TFO

TFO - Vielfalt und Zusammenhalt in der Okerstraße

Putzaktion in der Okerstraße im Rahmen des Projektes TFO. Foto: QM
Putzaktion in der Okerstraße im Rahmen des Projektes TFO. Foto: QM

Komplexe Problemlagen bedürfen einer ganzheitlichen Herangehensweise: Nicht immer sind Angebote und Präventionsmaßnahmen ausreichend, um ein Gebiet zu stabilisieren und aufzuwerten. Ein eindringliches Beispiel hierfür war lange Zeit ein Teil der Okerstraße. Auf nicht einmal 500 m Straßenlänge waren alle Probleme und Konflikte anzutreffen, die das Zusammenleben von Menschen erschweren bzw. unmöglich machen.

Deshalb initiierten der bezirkliche Migrationsbeauftragte und das Quartiersmanagement Schillerpromenade ein Projekt zur „schnellen und umfassenden Hilfe für die Okerstraße“. Das Konzept der TFO ging dabei ganz neue Wege: Gleichzeitig und aufeinander abgestimmt wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Hilfe für besonders belastete Familien und ihre Kinder organisiert; wurden Angebote für ein schönere Wohnumfeld skizziert sowie das nachbarschaftliche Miteinander auf eine neue Basis gestellt.

Grundidee und Kernbestandteil des Projekts war das Zusammengehen von QM (Angebot und Prävention) und Verwaltung (staatliches Handeln und Intervention) mit Blick auf ein konkret ausgewiesenes (Problem-)gebiet. Dafür wurde im Bezirksamt eine ressortübergreifende, interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich aus Vertretern der sozialen Dienste des Jugend- und Gesundheitsamtes, der Schulaufsicht und –verwaltung, des Ordnungsamtes, der Bauaufsicht und der Polizei zusammensetzt.

In der Okerstraße 3 wurde eine Anlaufstelle für die Anwohner eingerichtet. Hier erhielten sie Unterstützung bei allen Fragen des Miet-, Aufenthalts- und Arbeitsrechts. Auf Wunsch wurden Familien aufgesucht und gesundheitlich betreut. Bisher nicht betreute Kinder und  Jugendliche erhielten neue Sport- und Freizeitangebote und Unterstützung bei den und Hausaufgaben.

Und die Kinder revanchierten sich: Im Herbst 2010 fanden Putzaktionen mit Kindern statt. Darüber hinaus machten sich die Kinder im Rahmen der „Charette“ Gedanken zu einer neuen und schöneren Okerstraße.

Träger:
Bezirksamt von Neukölln, Migrationsbeauftragter

Kosten: 582.500 EUR
Projektdauer: 2009-2012

 Gefördert durch die EU und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“ – Investition in die Zukunft.