html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Träger gesucht!
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Kiezdokumentation

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Aktuelle Termine

Dienstag, 21. August 2018  18:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 23. August 2018  09:30 Uhr

Mietrechtliche Anfangsberatung

Donnerstag, 23. August 2018  09:30 Uhr

Mieterberatung

Dienstag, 28. August 2018  18:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 30. August 2018  09:30 Uhr

Mietrechtliche Anfangsberatung

Donnerstag, 30. August 2018  09:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 30. August 2018  18:00 Uhr

Verstetigung- Was heißt das?

Freitag, 31. August 2018  11:00 Uhr

Entwurfsvorstellung Spielplatz Mahlower Straße

Dienstag, 04. September 2018  18:30 Uhr

Mieterberatung

Donnerstag, 06. September 2018  09:30 Uhr

Mietrechtliche Anfangsberatung

Träger gesucht

AUSWAHLVERFAHREN

Das Quartiersmanagement Schillerpromenade (QM) sucht in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Berlin-Neukölln einen geeigneten Träger für die Vorbereitung und Umsetzung des Projektes: „Schillernder Kiez - öffentlichen Raum nachbarschaftlich gestalten"

Ausgangslage

Das QM Gebiet Schillerpromenade befindet sich im Wandel: zwischen Tempelhofer Feld und Hermannstraße liegt ein multiethnischer und bunter Kiez mit vielen Angeboten aber auch vielen Problemen. Der Schillerkiez und seine Freiflächen sind  teilweise von  der verstärkten touristischen Nutzung (Durchgangsgebiet zur Parkfläche Tempelhofer Feld) aber auch durch einen Zustand der Verwahrlosung, Vermüllung und illegalen Nutzung gekennzeichnet. Die Problematik der Vermüllung öffentlicher und privater Flächen ist im gesamten Gebiet der Schillerpromenade virulent (mit Schwerpunkten u.a. in der Schillerpromenade, Okerstraße und in halböffentlichen Hinterhöfen). Die touristische Nutzung überbeansprucht teilweise die öffentliche Infrastruktur. Darüber hinaus zeigt sich der Mangel an Verantwortungsbewusstsein immer wieder in Gestalt von Vandalismus. Trotz der verstärkten Verantwortungsübernahme auch von lokalen Gewerbetreibenden und vereinzelten Putzaktionen ist eine fehlende Sensibilisierung für die Nutzung des öffentlichen Raums im Kiez deutlich feststellbar. Gleichzeitig steigt der Nutzungsbedarf und die Nutzungsintensität öffentlicher Räume im QM Gebiet deutlich an.

Neukölln soll sich zu einer Fairtrade Town entwickeln, in diesem Zusammenhang spielt auch die Nachhaltigkeit Vor-Ort eine immer größere Rolle. Die Entwicklung eines Konzeptes zur solidarischen, nachhaltigen und nachbarschaftlichen Entwicklung von öffentlichen und halböffentlichen Flächen im Schillerkiez sowie dazugehörige Interventionen sollen auf Veränderungen im Schillerkiez aufmerksam machen und zum Mitmachen und nachdenken animieren.

Zielsetzung

·         Aufmerksamkeit für nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums im Kiez schaffen

·         öffentlichkeitswirksame Mitmachaktionen anbieten

·         Ansprache der AnwohnerInnen und touristischen Nutzer sicherstellen

·         Nachbarschaftliche Zusammenarbeit v.a. auch im Bereich der Müllvermeidung stärken

·         Konzepterstellung für nachhaltige Nutzungen und Verantwortungsübernahme im öffentlichen und halböffentlichen Raum

 

Ausschreibungsgegenstand:

Gesucht wird für den Zeitraum Juni 2018 bis Dezember 2020 ein Träger, der nachfolgende Aufgaben im Rahmen des Projekts Schillernder Kiez - öffentlichen Raum nachbarschaftlich gestalten" bearbeitet:

1. Modul

Erstellung eines Konzeptes zur nachhaltigen Nutzung des öffentlichen Raumes im Schillerkiez unter Beteiligung der AnwohnerInnen und Akteure im Gebiet. (Denkbar z.B. Darstellung der Flächen und Problemlagen, Aufstellung eines Aktionsplanes, Vorstellung von Nutzungs- und Beteiligungsmöglichkeiten, Darstellung konkreter Aktionen etc.)

2. Modul

Konzeptumsetzung: Ansprache und Aktivierung von Anwohnerinnen und Gewerbetreibenden, Ansprache von touristischen NutzerInnen, räumliche Interventionen im QM Gebiet.

3. Modul

Netzwerkbildung und Nachhaltigkeit: Sicherstellung der weiteren Bearbeitung durch lokale Akteure,

Enge Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Akteuren und laufenden Projekten im Kiez (Gewerbenetzwerk, grüne Akteure, Jugend- und Bildungseinrichtungen, Bezirkskampagne Schön wie wir 2.0, Klimaschutz im Schillerkiez, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirks Neukölln), Organisation von Patenschaften für Problembehaftete Orte

Eignungsnachweis

Die Bewerber/innen müssen den Anforderungen entsprechende Erfahrungen als Träger vergleichbarer Projekte vorweisen. Großes Interesse an der Entwicklung des Stadtteils, Neugier und Kontaktfreude sind Voraussetzung, Erfahrung in der Arbeit mit Menschen verschiedenster Herkunft und Einstellungen sowie unterschiedlichen Alters ist unbedingt notwendig.

Vergabekriterien

  • Qualität des Angebots (Konzeption, Maßnahme-/Zeitplan)
  • Kostenbewertung
  • Darstellung der geplanten Kooperationen
  • Referenzen/Qualifikationen des Anbieters
  • Darstellung der Kriterien zur Messung des Projekterfolges
  • Darstellung des Eigenanteils
  • Motivation das Projekt im Schillerkiez durchzuführen
  • Berücksichtigung der Anliegen Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit in der Konzeption

Der Projektträger wird zugleich Fördernehmer. Zur Abwicklung des Projektes gehören die Finanzabrechnung und die Auswertung des Projektes (Sachbericht). Für die Projektsteuerung kann eine Leistung in Höhe von bis zu 7% der originären Projektkosten geltend gemacht werden.

Einzureichende Unterlagen

  • Selbstdarstellung des Bewerbers
  • Beschreibung der Qualifikation/Erfahrungen des Bewerbers
  • Referenzen zu bereits umgesetzten Projekten
  • Konzept zur Durchführung der Maßnahmen (unter Berücksichtigung der oben angegebenen Projektbausteine und Aufgabenstellungen und mit personeller Zuordnung der Zuständigkeiten)
  • Detaillierte Kostenkalkulation bzw. Finanzplanung (diese muss mindestens den Umfang der Personalkosten mit Honorar- oder Stundensatz und Sachkosten enthalten)
  • Darstellung der zu erbringenden Eigenleistung (mind. 10% des Gesamtvorhabens)

Bitte verwenden Sie das dafür vorgesehene Formular "Antragsskizze" sowie den Finanzplan: https://www.pdl-berlin.eu/foerderinformationen/downloadbereich/formulare-soziale-stadt/formulare-soziale-stadt-projektfonds.html

 

Zeitraum

Beginn ist im Juni 2018, das Projekt ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Kostenrahmen und Vergütung

Für den Förderzeitraum stehen Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt in Höhe von 72.000 in Jahresscheiben von 12.000 für 2018, 30.000€ für 2019 und 30.000€ für 2020 zur Verfügung. In diesem Budget inbegriffen sind alle anfallenden Kosten für das Projekt.

Zuwendungsempfänger im Programm  „Soziale Stadt“ können juristische Personen und Gesellschaften des bürgerlichen Rechts sein. Natürliche Personen können Zuwendungen nur dann erhalten, wenn sie ein berechtigtes Eigeninteresse am Projekt nachweisen, das nicht wirtschaftlich begründet ist.

Es wird ein Eigenanteil des Trägers in Höhe von mindestens 10% der Projektfördermittel vorausgesetzt. Dieser Eigenanteil kann in Form von Eigenmitteln (z.B. Geldmitteln) oder Eigenleistungen (z.B. ehrenamtlicher Tätigkeit, Planungsleistungen des Trägers, überlassene Räume, geliehenes Material etc.) erbracht werden, hierzu gehört auch die Projektsteuerung.

 

Bewerbungsfrist

Die Unterlagen sind bis 23.4.2018 postalisch beim:

Quartiersmanagement Schillerpromenade
z.Hd. Gunnar Zerowsky
Schillerpromenade 10
12049 Berlin

oder   

per email unter info[at]quartiersmanagement[.]de einzureichen.

Für ein mögliches Auswahlgespräch sehen Sie bitte den 7.5.2018 in der Zeit von 10 bis 13 Uhr vor.

Für Nachfragen steht Ihnen das Quartiersmanagement-Team in der Schillerpromenade

Tel.: 030 / 621 16 02 zur Verfügung.

Hinweise

Bei dem Auswahlverfahren handelt es sich nicht um ein Interessensbekundungsverfahren gemäß § 7 LHO oder eine Ausschreibung im Sinne des § 55 LHO. Rechtliche Forderungen oder Ansprüche auf Ausführung der Maßnahme oder finanzielle Mittel seitens der Bewerber bestehen mit der Teilnahme am Auswahlverfahren nicht. Die Teilnahme ist unverbindlich, Kosten werden den Bewerbern im Rahmen des Verfahrens nicht erstattet.

Die eingereichten Projektskizzen werden einem Auswahlgremium vorgestellt, in dem die Steuerungsrunde des Quartiersmanagements, ggf. auch relevante Fachämter des Bezirksamtes sowie Mitglieder des Quartiersrates vertreten sind. Dieses Gremium trifft die Vergabeentscheidung.

Bewerber*innen erklären sich damit einverstanden, dass das Angebot und die darin enthaltenen – auch personenbezogenen – Daten an das für das Projekt zuständige Auswahlgremium zum oben beschriebenen Zweck weitergegeben werden. Bewerber*innen, die mit der Weitergabe nicht einverstanden sind, müssen dies mit der Abgabe des Angebots unmissverständlich kundtun.