html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Weiter Mitmischen!
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Mit dem SCHILLAMENT!

 

Das Projekt SCHILLAMENT sichert auch nach dem Ende des QM-Verfahrens die Beteiligungsmöglichkeit im Kiez. Wir erklären hier kurz und knapp, was das Projekt genau beinhaltet und warum ihr euch unbedingt darin beteiligen solltet!

 

Was genau ist das Projekt SCHILLAMENT und was ist sein Ziel?

Im Rahmen des SCHILLAMENT-Projektes soll ein Nachfolgemodell und -format zum bisher durch das Quartiersmanagement Schillerpromenade getragenen Gremium des Quartiersrates entwickelt werden. Auf dem Weg zu einem neuen Gremium vernetzt das SCHILLAMENT Beteiligungs-Erfahrene mit ganz neuen Nachbarinnen und Nachbarn sowie Initiativen, Institutionen und Interessensgruppen. Ziel ist es, ein eigenständig und dauerhaft handlungsfähiges Nachbarschaftsgremium im Schillerkiez zu gründen und zu festigen. Denn eine gemeinwohlorientierte Quartiers- und Kiezentwicklung kann nur durch eine breit und vielfältig aufgestellte Interessensvertretung gegenüber Verwaltung, Politik und anderen in das Quartier wirkenden Dynamiken und Zusammenhängen sichergestellt werden. Hauptverantwortliche Projektkoordinatorin ist seit Ende des Jahres 2019 Joan Hoffmann.

 

Welche Aktionen und Veranstaltungen gab es bisher?

Das SCHILLAMENT organisiert regelmäßige Treffen, zu denen jede*r jederzeit neu dazukommen kann. Außerdem gibt es verschiedene Workshopformate, bei denen die Entwicklung des neuen Gremiums im Vordergrund steht. Doch auch im Rahmen von gemeinschaftlichen Aktions-Formaten bringt das SCHILLAMENT-Projekt Nachbar*innen zusammen. Zum Beispiel bei einem Tischtennis-Turnier im Sommer oder auch den Kiezspaziergängen. Der Kiezspaziergang führt an verschiedene Orte im Schillerkiez und die Teilnehmenden können selbst schon aktiv bei der Tour-Planung mitwirken und je nach Themenschwerpunkt zum Beispiel einen Lieblingsort vorstellen oder ihren persönlichen "Problem-Ort" im Kiez mit der Gruppe teilen und dann vor Ort gemeinsam zu Problemlagen und möglichen Lösungsansätzen ins Gespräch kommen. So entsteht ein "Mitmach-Spaziergang", der viel Platz für Austausch bietet und einem gleichzeitig die eigene Wohnumgebung näher bringt. Auch mischte das SCHILLAMENT bei der Organisation des Kiezfestes im September mit. Dort war es mit einem eigenen Stand vertreten und kam mit der Nachbarschaft ins Gespräch.

 

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Projektarbeit aus?

Die Corona-Pandemie und die steigenden Infektionszahlen in Neukölln erschweren auch die Arbeit des SCHILLAMENT-Projekts sehr. Besonders herausfordernd ist es, in diesen Zeiten den Kontakt zu halten und laufende Angebote – wenn auch in anderer Form – aufrecht zu erhalten. Der Schutz der Menschen steht bei alldem immer im Vordergrund, was in den letzten Wochen zu einigen Verschiebungen oder Absagen von geplanten Veranstaltungen geführt hat. Hoffnungsvoll blickt das Team auf das Frühjahr, wenn wieder mehr im Freien stattfinden kann. Bis dahin wird es digitale überbrückende Angebote geben und die Kanäle der sozialen Medien werden stärker bespielt. So erhalten Interessierte weiterhin Informationen über den Kiez und können sich einbringen.

 

Woran arbeitet das SCHILLAMENT aktuell?

Auch neue digitale Formate werden derzeit erdacht und erprobt. Eines davon ist die „Schillermensch-Aktion“. Damit soll der nachbarschaftliche Austausch auch in Corona-Zeiten gefördert werden, während wir alle derzeit einmal mehr Umsicht üben und so wieder auf persönliche Kontakte verzichten. Das SCHILLAMENT-Team möchte mit dieser Aktion die Menschen in Kiez und Nachbarschaft miteinander bekannt machen, weil sie hier zuhause sind, oder vielleicht einen tollen Laden betreiben, ein spannendes Kunst– oder Kulturprojekt anbieten, eine coole Initiative unterstützen und den Kiez dadurch bereichern. Alle Leute, die Lust haben, können sich für ein kurzes Interview melden. Ziel ist es, die Menschen, Angebote, Initiativen und Geschäfte im Kiez dadurch besser zu vernetzen und so ein erweitertes nachbarschaftliches Miteinander zu fördern. Wenn Ihr Lust habt mit dabei zu sein, meldet Euch einfach über die SCHILLAMENT-Facebook-Seite oder über schilamentsocialnetwork[at]gmail[.]com .

 

Und woran noch?

Im Zuge der Verstetigung des Quartiersmanagements Schillerpromenade soll ein Wissenstransfer stattfinden. Das SCHILLAMENT-Team arbeitet neben der neuen Stadtteilkoordination des Schillerkiezes mit daran, wichtige QM-Erkenntnisse und Erfahrungen aus den letzten 20 Jahren weiterhin für alle verfügbar zu halten und den Transfer wichtiger Informationen sicherzustellen. Mehr dazu erfahrt ihr demnächst auch auf den unten genannten Kanälen.

 

Welche Kooperationen mit anderen Projekten laufen aktuell?

Auf Mitwirken des Prinzessinnengarten Kollektivs, das mit seinem Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände des Neuen St. Jacobi Friedhofs angesiedelt ist, kam ein besonderes Projekt in den Kiez: Das Edible Cities Network. Ein Standort für ein sogenanntes Living Lab wird der Neue St. Jacobi Friedhof Neukölln sein. Ein Schwerpunkt ist, die Stadt "essbar" zu machen und grüne nachbarschaftliche Oasen im urbanen Raum zu schaffen, die die Lebensqualität der Bewohner*innen dauerhaft steigern. Das SCHILLAMENT nimmt innerhalb einer derzeit laufenden Workshop-Reihe stellvertretend für die Kiezbewohner*innen teil und setzt sich im Rahmen des EDICITNET für Interventionen ein, die für die Nachbarschaft gewinnbringend sind. Das SCHILLAMENT nimmt so eine Brückenfunktion ein, da es Informationen aus dem den interdisziplinären Netzwerk-Treffen dann wieder in die Nachbarschaftsrunden zurückspiegelt. So entsteht ein reger Austausch zwischen den Anwohnenden und dem neuen Projekt im Kiez.

 

Wie kann ich mit dem SCHILLAMENT in Kontakt treten?

Das SCHILLAMENT hat eine Webseite, schaut mal vorbei: www.schillament.de. Infos zu aktuellen Aktionen und Veranstaltungen findet ihr auch auf dem Facebook- und Instagram-Kanal. Wenn ihr regelmäßig per Mail informiert werden wollt, schreibt an j.hoffmann@evfbs.de, sodass ihr in den Verteiler aufgenommen werdet.

Das SCHILLAMENT-Team freut sich jederzeit über Input, Ideen, Vorschläge und neue Mitmacher*innen!