html_5 Quartiersmanagement Schiller-Kiez: Workshop Handlungskonzept 2015-2017
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Workshop Handlungskonzept 2015-2017

Erste Auswertungen

Am 31. März wurden die ersten Ergebnisse der bisherigen AnwohnerInnen-Umfrage vorgestellt sowie die bisher in Workshops und Treffen erhobenen Bedarfe für den Schillerkiez. In der Diskussion sollte es um eine erste Prioritätensetzung für mögliche Projekte in den folgenden Jahren gehen.

Ein Vergleich mit den Ergebnissen der TOPOS Stadtforschung "Sozialstrukturentwicklung in Nord-Neukölln"von 2011 ergab ähnliche Sozialdaten, was Alter, Einkommen oder Haushaltsgröße betrifft. Das spricht dafür, dass die jetzige Umfrage die Bewohnerstruktur repäsentativ abbildet. Bedauernd bemerkt wurde seitens des QM, dass der Fragebogen recht lang und voraussetzungsvoll ist, bestimmte Bewohnerschichten nicht erreicht werden: Menschen mit geringen Deutschkenntnissen oder unter 20jährige bräuchten bei der Beantwortung Unterstützung, die nicht immer bereitgestellt werden konnte.

Mehrere Vertreter der Fachämter des Bezirks wie Jugendamt und Grünflächenamt waren anwesend, außerdem lokale Akteure und AnwohnerInnen.

Die Umfragen sind noch nicht vollständig ausgewertet, erwartet wird noch ein Rücklauf von Fragebögen aus den Einrichtungen. Schlußendlich soll mindestens 1 Prozent der BewohnerInnen befragt worden sein. 

 

 

Ein Ergebniss zeichnet sich aber bereits deutlich ab: Die größte Unzufriedenheit bezieht sich auf die steigenden Mieten und die zunehmende Vermüllung. Was der Schillerkiez will, lässt sich kurz zusammenfassen: Weniger Sperrmüll und weniger Mieterhöhung! Als wichtigste Handlungsfelder wurden Jugend und Nachbarschaft benannt.

 

Auf der nächsten Sitzung des Quartierrates am 16. April wird die Vorstellung der endgültigen Umfrageergebnisse geben. Außerdem soll der Entwurf für das neue Handlungskonzept diskutiert werden.